Das Organisationsteam des Rad- und Mountainbike-Verein (RMV) Uzwil um den neuen OK-Präsidenten Peter Lienhard aus Uzwil hat bereits vor einigen Monaten die Arbeit aufgenommen. Der acht Kilometer lange Rundkurs mit total 128 Höhenmetern bleibt gegenüber den ersten beiden Austragungen in den Jahren 2015 und 2017 unverändert. Start und Ziel befindet sich an der Morgenstrasse in Oberuzwil auf der Höhe der Einmündung der Rosenbühlstrasse (nahe MZA Breiti).

Die Hauptschwierigkeiten der Strecke sind die stufenartige Steigung nach Bichwil und vor allem die 300 Meter lange und durchgehend 10 Prozent steile Zielgerade. Es fehlt einer Erholungsmöglichkeit nach den beiden Steigungen. Die rund 2,5 km lange Abfahrt beginnt erst nach einem längeren Flachstück beim Städeli und endet nach mehreren rasanten Kurven beim Lindenkreisel in Uzwil. Die diversen verkehrsberuhigenden Massnahmen im Abschnitt Wattstrasse-Wilenstrasse-Lindenplatz verlangen hohe Aufmerksamkeit der Rennfahrer und bedeuten auch einen erhöhten Aufwand für die Streckensicherung.


300 Teilnehmer erwartet

Der Rennbetrieb beginnt am Sonntag 3. Mai um 9 Uhr mit zwei parallel ausgetragenen Rennen – der U19 über 8 und der U17 über 6 Runden. Ebenfalls startberechtigt sind hier Frauen der Kategorien Elite und FB. Um 11.15 Uhr geht es für die jüngsten Rennfahrer und Rennfahrerinnen los für Wettkämpfe im Rahmen des Schweizerischen Schülercups über eine (U11), zwei (U13) und drei (U15) Runden. In der Kategorie Fun (Start 12.25 Uhr) sind Damen und Herren ab 16 Jahren ohne Lizenz startberechtigt, welche 5 Runden bzw. 40 km zurückzulegen haben. Der sportliche Höhepunkt folgt um 14 Uhr mit dem Elite-Amateurrennen über 14 Runden und 112 km. Insgesamt werden rund 300 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland erwartet.

Die Organisation erfordert die Präsenz von rund 80 Helfern am Renntag. Der RMV Uzwil strebt an, die Strecke vom Durchgangsverkehr komplett zu befreien. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Oberuzwil und Uzwil und der Kantonspolizei St.Gallen ist man derzeit daran, mit einem neuen Umfahrungskonzept die gesamte Strecke verkehrsfrei zu machen. Anwohner müssen kurze Wartezeiten in Kauf nehmen und dürfen die Strecke nur in Rennrichtung befahren. (pd/red)