Es ist die Start-Veranstaltung am Dienstagabend im Stadtsaal: Mit dabei ist alles, was in der hiesigen Region Rang und Namen hat. Knapp 100 Vertreter aus dem Gewerbe und der Politik verfolgen die Premierenveranstaltung von «MONAMO». Die Stadt Wil macht sich nämlich auf den Weg zur dieser besagten «Modellstadt für Nachhaltige Mobilität». Es ist ein nationales Modellprojekt, initiiert und unterstützt von Energie Schweiz des Bundesamts für Energie. Weitere Pilotgemeinden sind Aarau, Riviera, Martigny und Bülach/Dietikon/Meilen. 

Im Rahmen dieses Modellprojekts und in Ergänzung zu bestehenden Wiler Bestrebungen im Bereich der Mobilität, wird die Stadt Wil innovative Ansätze für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität entwickeln und erproben. Eine erste Präsentation seitens Regio Move hat die Interessierten auf eine Reise in die zukünftige Mobilität mitgenommen. Dem autonomen Autofahren und der E-Mobilität gelten hierbei die grösste Aufmerksamkeit. Als Ziele stehen jedoch weitere Hauptpunkte im Fokus: Die Umsetzung nachhaltiger, klimaneutraler und raumsparender Mobilität für Jung und Alt. Die Förderung einer intelligenten Verkehrsmittelwahl in einer Stadt der kurzen Wege. Die Erhöhung der Energieeffizienz und Stärkung der Smart City Bestrebungen (2000 Watt Gesellschaft). Oder der Nutzen von Synergien zwischen den verschiedenen, zum Teil schon bestehenden, Strategien, Initiativen und Akteuren in Wil. Für Stadtrat Daniel Stutz ein ungemein spannendes Thema: «Mobilität in Wil ist nicht nur spannend, sondern auch bereits mit vielen Ideen behaftet. Wil will vorwärts gehen, denn unsere Stadt hat ein Verkehrsproblem. Mobilität gehört zum Leben, auch deshalb müssen wir Neues wagen».

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Stadtrat Daniel Stutz ist sich bewusst, dass die Mobilität - nicht nur in Wil - äusserst spannende Kreise um sich zieht.

 

Stimmabgabe via Laserpointer

Die Teilnehmer horchten gespannt dem Referat von Noëlle Fischer von Regio Move zu. Aktives Mittun während den gut zwei Stunden wurde mit den Abstimmungen via Laserpointer möglich. Bei Fragen wie «Glauben Sie, hat ihre Wohngemeinde Handlungsbedarf bezüglich Mobilität» gingen die Meinungen der Teilnehmer auseinander. So leuchteten die farbigen Punkte auf den Antwortmöglichkeiten jeweils gut aufgeteilt. Fischer selbst betonte mehrfach, dass die Wiler überaus aufgeschlossen zu diesem Thema gegenüberstehen. «MONAMO Wil» soll schlussendlich zum Vorbild für andere Gemeinden werden und nicht zu letzt zur Nachahmung motivieren.