Präsident Luca Frei sagte an der Nominationsversammlung, dass es gelungen sei, Kandidierende aus verschiedenen Teilen des Kantons aufzustellen. Die Vielfalt der Kandidierenden reicht von erfahrenen und wahlkampferprobten, bis zu jungen und tatendurstigen. Unterschiedlichste Biografien und politische Schwerpunkte kamen zum Ausdruck. Thomas Hofstetter, zuständig für die kreativen Ideen des Wahlstabes, stellte die Wahlkampfthemen der JCVP Kanton St.Gallen vor. Neben den traditionellen Themen wie Bildung und Familie sollen auch Themen wie Digitalisierung und Integration zum Zuge kommen.

Aus der Region Wil wollen fünf junge CVP-Vertreter in den Nationalrat. Sie finden sich auf der Liste Nord-Ost der JCVP. Es sind dies Rebecca Cozzio, Henau, 24 Jahre, Studentin Pädagogische Hochschule St.Gallen, Bachelor of Arts Pädagogische Hochschule St.Gallen, Annik Hasler, Wil, 21 Jahre, Studentin Internationale Beziehungen, Orell Imahorn, Wil, 22 Jahre, Medizinstudent (Unterassistenzarzt), Patrik Raschle, Bütschwil, 20 Jahre, Maurer EFZ und Silvan Zingg, Bazenheid, 21 Jahre, Sachbearbeiter, Kaufmann mit M-Profil.

Einer oder eine fehlt noch

Nachdem sich die Junge CVP im Kanton St.Gallen in den Wahljahren 2007 und 2011 sowie 2015 als wählerstärkste Jungpartei etabliert hat, ist es auch dieses Jahr ihr Anspruch, stärkste Jungpartei zu bleiben und ein starkes Wahlresultat zu erzielen. Mit ihren vorerst 23 Kandidaten strebt die JCVP Kanton St.Gallen zudem ein eigenes Nationalratsmandat an. Die definitiven Listenplätze werden anlässlich der Delegiertenversammlung der CVP Kanton St.Gallen am 2. April in Gossau ausgelost.

Da für den 24. und letzten Platz bis zur Nominationsversammlung keine definitive Zusage vorlag, erteilte die Versammlung dem Wahlstab die Kompetenz, nachträglich eine 24. Kandidatin oder einen 24. Kandidaten zu nominieren. Wahlkampfleiter Sandro Lendi zeigte sich zuversichtlich, dass die 24. Person in wenigen Wochen gefunden sein wird. (pd)