Ihre Künstlerinnenkarriere startete die Bronschhoferin Linda Ludolini vor 13 Jahren. Damals kam sie zufällig auf das Betongiessen und seither prägen Formen und Farben ihre Arbeiten. «Eines Tages», beginnt die Künstlerin zu erzählen, «merkte ich, dass ich beim Herauskratzen immer die schönen Tonformen kaputtmachen musste.» Irgendwann sagte sie sich, dass sie ja anstatt mit Beton genausgut direkt mit Ton arbeiten könne. Das war vor dreieinhalb Jahren, dann als sie auch Nerikomi, eine aufwändige japanische Technik mit eingefärbtem Porzellan, für sich entdeckte.

Ausstellung ohne Vernissage

Vom 1. Februar bis 31. März ist nun eine Auswahl von Ludolinis Nerikomi-Werken in der Raiffeisenfiliale Schwarzenbach zu sehen. «Wegen Corona wird es leider keine Vernissage geben», bedauert Ludolini. Die Künstlerin freut sich darum umso mehr, wenn viele Besucher während der zweimonatigen Ausstellung in der Bankfiliale ihre Arbeiten anschauen werden.

Wegen der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus konnte Ludolini seit letztem März ihre Arbeiten nicht mehr ausstellen. Umso mehr freute sich die Bronschhoferin darum, dass sie letzten Oktober am Kunsthandwerksmarkt im Park der Villa Sutter in Münchwilen die rare Gelegenheit bekam, ihr Schaffen zu zeigen.

Auf Anmeldung können Ludolinis Werke auch in ihrer Werkstatt «BTon 37 – grau in Farbe» in Bronschhofen besichtigt werden.