Die Raiffeisenbank Münchwilen – Tobel wird sich in Münchwilen zentrieren. Am jetzigen Standort, inklusive dem bestehenden Raiffeisenpark, wird ein dreistöckiger Neubau entstehen. Daneben wird an der Eschlikonerstrasse ein zweiter Bau realisiert, dieser wird vornehmlich für Wohnungen genutzt werden. Am Dienstagabend fand die Vernissage des Siegerprojektes statt, an dieser bestätigte Bernadette Camera als Vorsitzende der Baukommission und Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Raiffeisenbank Münchwilen – Tobel, dass marode Zustände herrschen. «Die Türen gefrieren und von der Decke tropft es ab und zu, das sind unhaltbare Verhältnisse. Daher hat sich der Verwaltungsrat seit mehreren Jahren mit der baulichen Situation der beiden Banken auseinander gesetzt. Beide sind nämlich in die Jahre gekommen und weisen schon länger Renovationsbedarf und eine schlechte Energiebilanz auf.»

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So sieht es aktuell von der Kreuzung mit Blick Richtung Raiffeisenbank-Standort her aus.
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So wird es in wenigen Jahren aussehen.

Bessere Grundstücknutzung
Bernadette Camera sagt, dass auch die Veränderung der Bankenwelt Anlass gibt, sich zu verändern. «Digitalisierung, veränderte Kundenbedürfnisse und immer strengere Vorschriften in Organisation und Ablauf, fordern uns. Unser Bauprojekt namens „Stages“ wird das Zentrum von Münchwilen weiter aufwerten und beleben. Mit neuem Wohnraum und Gewerbe soll etwas Nachhaltiges entstehen.» Ein wichtiger Punkt für den Standort Münchwilen ist die eigene Baulandreserve, der heutige Raiffeisenpark. An dieser Stelle wird zuerst das dreistöckige Bankengebäude entstehen. Das Provisorium wird in der jetzigen Bank aufgebaut, danach kann an dieser besagten Stelle das Wohnhaus errichtet werden. Am anonymen Architekturwettbewerb haben über 70 Büros teilgenommen. Zehn von ihnen wurden finalisiert wovon „Stages“ von Bünzli & Courvoisier Architekten aus Zürich als Sieger hervor ging.

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Am Tag: Mit Blick aus der Schalterhalle. Ennet der Eschlikonerstrasse sieht man den Kebap-Laden.
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Grosse Vorfreude
Verwaltungsrat, Bankleitung, die 25 Mitarbeiter, die Kunden und die Einwohner dürfen sich auf eine markante Veränderung, nicht nur im optischen Bereich, freuen. Zahlen zu Kosten konnten indes noch keine genannt werden und zum zeitlichen Aspekt hoffen die Verantwortlichen, dass – wenn alles reibungslos verläuft – in drei Jahren eingezogen werden kann. Natürlich ist die Vorfreude jetzt noch mehr angestiegen, «bis wir aber zwei „neue“ Banken haben, wird es noch viel Staub, Lärm und schweisstreibende Arbeit geben», ist sich Bernadette Camera bewusst. Dass man sich in Tobel für einen Umbau, der in diesem Herbst erfolgt, entschieden hat, liegt an der guten Bausubstanz.

In den kommenden Wochen wird das Siegerprojekt „Stages“ in der Raiffeisenbank Münchwilen ausgestellt sein.