Maximal 50 Fans haben aufgrund der neusten verschärften Massnahmen des Bundesrates die Möglichkeit, ein Heimspiel des FC Wil live im Sportpark Bergholz mitzuverfolgen. «Aufgrund der stark beschränkten Zuschauerzahl ist es nötig, eine Auswahl zu treffen», informiert der Wiler Verein am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Deshalb lade man alle Inhaberinnen und Inhaber einer Saisonkarte  (Sitz- und Stehplätze) zu seinen Heimspielen ein. «Damit möchten wir uns bei unseren treuesten Fans für die grosszügige Unterstützung bedanken», heisst es weiter, «Es sollen möglichst alle berücksichtigt werden.»

Nach Angaben von Benjamin Fust will der FC Wil mit dieser Entscheidung ein positives Zeichen setzen. «Gerade in dieser schwierigen Lage möchten wir das Beste aus der ganzen Situation machen», sagt Fust auf Anfrage von hallowil.ch. Der FC Wil möchte deshalb die Gelegenheit und das Maximum an zugelassenen Zuschauern nutzen. Der Verzicht auf Geisterspiele im Bergholz bedeutet für den FC Wil nun vor allem etwas: ein besonderer Mehraufwand.

Doch wie sieht das Vorgehen aus? Wie will der Verein 50 Fans aussuchen, die bei den Heimspielen dabei sein dürfen? «Alle, die im Besitz einer Saisonkarte sind, werden vom FC Wil direkt angeschrieben und über den genauen Ablauf eines möglichen Kartenbezugs informiert», heisst es von Seiten des Fussballclubs. Allenfalls werde der Stadionbesuch durch einen Losentscheid gefällt werden müssen. «Es werden individuell zugeteilte Plätze auf der Haupttribüne vergeben, der Stehplatzbereich bleibt geschlossen», wird weiter informiert. Es bestehe absolute Maskenpflicht. Zudem sei sich der FC Wil seiner Verantwortung für eine corona-gerechte Durchführung der Heimspiele bewusst. (pd/mac)