Am 6. Januar ist im Kanton St.Gallen die Impfaktion gestartet. Mit den ersten Impfdosen werden Bewohnende und Mitarbeitende in Betagten- und Pflegeheimen geimpft. Mit der Lieferung von weiteren Dosen und der Zulassung des Moderna-Impfstoffs können ab der nächsten Woche weitere Zielgruppen gegen das Coronavirus geimpft werden, und zwar folgende: 

  1. über 80-jährige Personen, die nicht in einem Betagten-und Pflegeheim wohnen
  2. unabhängig vom Alter weitere Risikopatienten mit chronischen Erkrankungen und besonderen Risiken gemäss den Impfempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit

Wo wird geimpft?

Voraussichtlich ab dem 18. Januar wird in sechs regionalen Schwerpunktpraxen geimpft.

Ab dem 25. Januar soll eine Impfung auch in den Hausarztpraxen möglich sein. Dies macht der Moderna-Impfstoff möglich. Dieser Impfstoff ist bezüglich Transport und Lagerung unkomplizierter und kann 30 Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Anmeldung durch Hausarztpraxis

Die Hausarztpraxen können ab Freitag ihre Patienten an die sechs regionalen Schwerpunktpraxen überweisen. Weil erst wenige Impfdosen vorhanden sind, sind die Impftermine voraussichtlich rasch ausgebucht und es können Wartezeiten entstehen.

In der Medienmitteilung des Gesundheitsdepartements heisst es, dass die sechs regionalen Schwerpunktpraxen keine direkten Anmeldungen für eine Impfung entgegennehmen können. Die Anmeldung laufe ausschliesslich über die Hausarztpraxis.

Impfstoff für 5000 Personen

Aktuell sind zirka 10'000 Impfdosen vom Moderna-Impfstoff für den Kanton St.Gallen angekündigt. Damit können 5000 Personen geimpft werden, da auch mit diesem Impfstoff zwei Impfungen notwendig sind. (pd)