Wie gross muss eine Sporthalle sein? Braucht es eine Tribüne? Werden Klettertaue oder Kletterstangen wirklich noch benötig? Und wie soll die Bodenbeschaffenheit in den neuen Hallen aussehen? Diese Fragen wurden in einer Vereinsumfrage der IG Wiler Sportvereine an eben diese gestellt und deren Antworten nun ausgewertet. So konnte angegeben werden, auf was bei einem allfälligen Neubau von Sporthallen Wert gelegt werden soll. Ein klarer Wunsch von der Hälfte der Vereine ist der Bau einer Dreifachhalle, welche unterteilbar und voll rollstuhlgängig ist. Denn in der jetzigen Lindenhof-Turnhalle, in welcher die Garderoben nicht auf derselben Ebene wie die Hallen sind, läuft der Lift bei einem Turnier des Rollstuhlclubs Wil fast ohne Pause.

Offensichtlich werden nicht alle Sonderwünsche umgesetzt werden können, denn jeder Verein braucht für seine Sportart wieder ganz verschiedene Spezifikationen. Vor allem bei der Bodenbeschaffenheit der beiden Hallen gehen die Meinungen auseinander. Für einige Vereine wäre ein harter Boden von Vorteil. Für andere Sportarten, wäre ein weicher Untergrund definitiv besser. Aus der Umfrage geht aber hervor, dass viele den Boden in der Lindenhofhalle als genügend bis gut, derjenige in der Kantonsschule aber als zu weich empfinden. Je nach Bodenbeschaffenheit könnten gewisse Sportarten gar nicht in einer Halle ausgeführt werden. Hier wurde vorgeschlagen, dass in den beiden Hallen allenfalls unterschiedliche Böden gebaut werden sollen. Grundsätzlich zeigt die Umfrage aber, dass beide Turnhallen für möglichst viele Sportarten geeignet sein sollen und dass es möglich sein sollte ab und an auch mal eine nicht-sportliche Veranstaltungen in der Halle durchführen zu können.

Die Auswertung dieser Umfrage könnte bei der Planung und Umsetzung der neuen Sporthallen definitiv hilfreich sein und zeigen der Politik, dass den Wiler Sportvereinen eine zeitnahe Lösung in der Sporthallen-Frage wichtig ist.