In den vergangenen Wochen wurden Gerüste aufgestellt, Isolationen zugeschnitten, Holzelemente zusammengebaut, das Dach geschlossen, Leitungen gezogen, betoniert, Fenster und Sanitäranlagen eingebaut, Treppen und Geländer befestigt, Wände bearbeitet und Lampen montiert. Im März konnten die beiden Kräne abgebrochen werden. Aktuell sind die Handwerker mit der Erstellung der verschiedenen Unterlagsböden in den Nasszellen, Garderoben, Infrastrukturräumen, Gängen und der Halle beschäftigt. Diese müssen nun austrocken, damit die Bauarbeiten fortgeführt werden können. Im Mai ist die Aufrichte geplant. Bis zum heutigen Zeitpunkt gingen die Bauarbeiten unfallfrei über die Bühne.

Am 23. September wird die neue Turnhalle den Sporttreibenden und Vereinen übergeben. Bereits an der Bundesfeier am 1. August kann das neue Bauwerk kurz vor der Fertigstellung besichtigt werden. Am 9. November wird ein „Tag der offenen Tür“ mit verschiedenen Darbietungen durchgeführt.

Verzögerung „nur ein kleines Problem“

Die Eröffnung erfolgt somit später als erhofft. Denn ursprünglich war geplant, dass der Bezug per Anfang des Schuljahres 2019/2020 erfolgen kann – also im August dieses Jahres. Die Baumeisterarbeiten im Untergeschoss und die Pfählungsarbeiten haben aber mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet. „Mit sieben Flüchen brächten wir es hin auf Schulbeginn. Die Handwerker müssen aber jetzt schon unter Druck arbeiten. Sie brauchen auch Sommerferien mit ihren Familien. Ich will nicht, dass sie durcharbeiten müssen nur wegen der Halle“, sagt Zuzwils Gemeindepräsident Roland Hardegger. Die Sache sei mit den Nutzern vorbesprochen worden und stelle „nur ein kleines Problem“ dar. (gk/sdu)