«Mit dem neuen Buskonzept 2021 werden die Fahrplanstabilität und somit auch die Anschlusssicherheit verbessert», verspricht die Stadt Wil am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Für die Anpassung der Buslinien 702 und 703 würden deshalb provisorische Bushaltestellen eingerichtet. Die Umsetzung der baulichen Massnahmen beginnt in den nächsten Tagen und dauert ungefähr sechs Wochen. «Betreffend Anpassung der Buslinie 701 im Neuladenquartier ist ein Rechtsverfahren hängig», heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Haltestellen werden deshalb noch nicht ausgebaut. Die Umsetzung des Buskonzepts 2021 erfolgt mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020. (pd)

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Unmut über neue Buslinie: Stadtrat weist alle Einsprachen ab (2.10.20)

«Der Stadtrat ist überzeugt, dass mit dem Buskonzept 2021 die dringend notwendige Stabilität und Anschlusssicherheit auch im Neulandenquartier entscheidend verbessert werden kann. Zudem hat das Stadtparlament den Krediten für das Buskonzept Wil 2021 und dessen Umsetzung per Dezember 2020 zugestimmt.» So begründet der Stadtrat das Abweisen der Einsprachen gegen die neue Buslinie 701 im Neulandenquartier. Anwohner hatten sich dagegen gewehrt und eine Petition eingereicht. Sie fürchten unter anderem dien Einschränkung der Lebensqualität.

Bis das noch hängige Rechtsverfahren betreffend die neue Haltestelle Bienenstrasse abgeschlossen ist, kann die Stichlinie gemäss neuem Buskonzept aber nicht vollständig umgesetzt werden. Deshalb wird neu ab der Ulrich-Röschstrasse der bisherige Rundkurs im Neulandenquartier vorerst beibehalten. Dies hat zur Folge, dass bei der Hinfahrt in das Quartier aufgrund der neuen Standzeit bei der Haltestelle Neulanden die beiden bestehenden Haltestellen Bienenstrasse und Ulrich-Röschstrasse nicht bedient werden.

Bei verschiedenen Bushaltestellen, die nicht Gegenstand von Rechtsmittelverfahren sind, wurden bereits bauliche Massnahmen vorgenommen, wie die Stadt Wil am Freitagnachmittag mitteilt. (sk/red)