Die CVP Toggenburg hat sich am Donnerstag, 9. Januar, in Lichtensteig zur Neujahrsbegrüssung getroffen. Der Präsident der CVP-Ortspartei Lichtensteig, Guido Müller, begrüsste die über 60 Teilnehmer im «Rathaus zur Kultur». Mit viel Charme und Witz führte er durch den gesamten Abend. Kantonsrat Mathias Müller nutzte darauf die Gelegenheit, die Anwesenden über das Städtli Lichtensteig zu informieren. Müller führte aus, dass Lichtensteig immer wieder Motor und Ideengeberin für das ganze Toggenburg, die Schweiz und darüber hinaus war. Als Beispiele führte er die erste Bankfiliale der Toggenburger Bank auf (spätere UBS AG) oder die weltberühmte Weltchronik (Toggenburger Bibel), die Graf Friedrich VII im Jahr 1411 in Lichtensteig herstellen liess. Des Weiteren zeigte Müller auch die Herausforderung des Städtlis auf. Die grossen Industriebrachen wieder mit neuem Leben zu füllen, sei ein langer und aufwändiger Prozess. Vieles sei gelungen, anderes müsse noch weiterentwickelt werden. Die vielfältige Kulturszene entwickele sich stetig und sei ein erfreulicher Farbtupfer für das ganze Toggenburg.

«Die Zuhöhrer bekamen durch die Ausführungen einen guten Eindruck in das Leben in Lichtensteig», heisst es in einer Medienmitteilung der CVP Toggenburg. Kantonsrat Müller hielt fest, dass das Städtli vermehrt Anziehungspunkt und Wohnort für viele junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren ist. Das Städtli bleibt auch dadurch jung und dynamisch, und Müller ist überzeugt, dass Lichtensteig für die Zukunft gewappnet ist und weiterhin einiges zu bieten hat.

Abendessen mit Regierungsratskandidatin Hartmann

Der zweite Teil fand im Restaurant «Bodega Noi» mit seiner kreativen Küche statt. Susanne Hartmann nutzte nach der Vorspeise die Gelegenheit, die Anwesenden über ihren Werdegang und ihr politisches Profil zu informieren. «Hartmann war wie immer volksnah, aufgeschlossen, und man spürte ihre Begeisterung und Engagement für Land und Leute», heisst es in der Mitteilung weiter. Nebst ihrer Dossiersicherheit in den politisch aktuellen Themen führte sie durch ihren Lebenslauf mit den vielfältigen Stationen als Primarlehrerin, am Kreisgericht Untertoggenburg, in der Baudirektion im Kanton Zürich sowie als Stadtpräsidentin von Wil.

In der Fragerunde kamen vor allem die Herausforderungen im Gesundheitswesen zur Sprache. Hartmann machte sich in ihrer Antwort stark für lokale und regionale Lösungen. Es müsse überall gewährleistet sein, dass die Erstversorgung professionell und schnell ausgeführt werden könne.

Thomas Feller, Präsident der Regionalpartei Toggenburg, übergab ihr ein Präsent aus Lichtensteig, und wünschte ihr für den Wahlkampf und die Wahlen viel Glück. Feller machte darauf einen Rückblick über die vergangenen Nationalratswahlen 2019. Die CVP St. Gallen hat mit 2.2 Prozent ihren Stimmenanteil markant ausgebaut, und hat ihren Platz als zweitstärkste Kraft im Kanton gefestigt. Im Toggenburg gab es einen grossen Wählerzuwachs von 3.29 Prozent.

Danach wurden die KandidatInnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vorgestellt. Durch die 31 Persönlichkeiten ist das ganze Toggenburg gut vertreten. «Das Wahlvolk hat mit den drei Listen (Die Mitte - CVP Toggenburg / Die Mitte – Toggenburger Frauen / Die Mitte – Junge CVP Toggenburg) eine gute Auswahl, um die besten Vertreter fürs Toggenburg in das Kantonsparlament zu schicken», wird in der Mitteilung informiert.