Im Rahmen des jährlich stattfindenden Fischmonitorings im Brübach wurde im Herbst 2020 festgestellt, dass in Folge eines Hochwasserereignisses der Deponiefuss am Bachufer des Brübachs angrenzend an die Huebstrasse, freigelegt wurde. 

 Am Deponiefuss wurden alte Ofenkacheln, Mauerreste, Glasteile, Alteisen und so weiter freigelegt, die  bachabwärts verfrachtet worden sind. Dabei handelt es sich um eine potenzielle Gewässerverschmutzung, die  möglichst rasch behoben werden muss. Dies schreibt der Gemeinderat im heute erschienen Mitteilungsblatt. 

Weiter heisst es: Altlastenrechtlich besteht aufgrund der fortschreitenden Ufererosion ebenfalls ein Sanierungsbedarf. Für eine entsprechende Voruntersuchung wurden drei   Unternehmungen zur Offertstellung eingeladen. Nach der Auswertung der Offerten, wurde der Auftrag an die Grundbauberatung-Geoconsulting AG, St.Gallen, erteilt. 

 Damit die Voruntersuchung getätigt werden kann, sind gewisse Rodungen am Deponiefuss notwendig. Der Auftrag für diese Arbeiten wurde an den Forstbetrieb Staatswald vergeben. 

Sanierung belastet Erfolgsrechnung 2021

Ratsschreiber Marvin Flückiger rechnet damit, dass die Voruntersuchungen zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen werden. Erst dann könne der Gemeinderat sich auf eine Sanierungsstrategie festlegen. Vorsorglich hat der Gemeinderat im Budget 2021 einen Betrag von 141’500 Franken ins Budget aufgenommen. Flückiger sagt dazu: „Dabei handelt es ich um einen Betrag für die Maximalvariante und er umfasst Voruntersuchung und Sanierung.“ Nicht einberechnet worden seien dabei allfällige Beiträge von Bund und Kanton, die diesen Betrag entsprechend mindern werden. Flückiger weiter: „Dieser Betrag kann nicht in die Investitionsrechnung aufgenommen werden und belastet somit vollumfänglich die Erfolgsrechnung 2021.“ An der Urnenabstimmung am 11. April befindet die Bürgschaft über das Budget 2021 und somit auch gleichzeitig über diesen Sanierungsbeitrag.