Präsident Albert Luder wies auf die Anstrengungen hin, die seit dem Neustart im Juni unternommen wurden, um das «Gold in der Kehle» wieder zu «polieren». Zudem gedachte er der ehemaligen Sängerkollegen, welche in diesem Jahr verstorben sind und von denen der Chor wegen den Restriktionen nicht wie gewohnt Abschied nehmen konnte: Walter Wirth, Armin Benz und Walter Butz brachten es zusammen auf 155 Jahre Vereinstreue! Mit viel Gefühl sang der Chor anschliessend das anspruchsvolle Werk «Das Morgenrot» von Robert Pracht, um dann nach dem traditionellen Männerchorlied «Das Elternhaus» mit dem «Chiantilied» wieder zum frohen Gesang zurückzukehren.

Im zweiten Block überzeugten vor allem das mit viel Energie vorgetragene «Petruschka Casatchok» und das bekannte russische Volkslied «Kalinka». Die 24 Sänger unter der Leitung von Brigitte Sennhauser bewiesen mit dem Querschnitt aus ihrem vielseitigen Repertoire, dass sie das Niveau vor dem Lockdown bereits wieder erreicht haben. Am Klavier wurden sie dabei von Gertrud Mäder kompetent unterstützt.

Die «Örgelifründe Bergkristall» sind ein Zusammenschluss von Freunden des Schwyzerörgeli-Spiels. Sie wurden von einem Sextett vertreten, das mit einem schwungvollen Auftritt eine eindrückliche Kostprobe ihres Könnens abgab. 

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