Am Samstag spielte der TTC Wil mit Captain Elia Schmid (A20), Pekka Pelz (A20) und Christian Hotz (A19) auswärts gegen Meyrin. Im Aufgebot der Genfer standen Ionut Oancea (A20), Chaitanya Vepa (A17) und Nenad Stevanovic (A19). Die Wiler waren also Favorit. Nach der ersten Einzelrunde hiess es 2:1 für die Äbtestädter. Mit je einem Sieg von Pelz und Schmid waren die Wiler gut gestartet. Hotz hingegen verlor in vier Sätzen gegen Vepa. Ein ähnliches Bild zeigte sich dann auch in der zweiten Runde: Schmid und Pelz konnten wieder einen Sieg für die Wiler erspielen, während Hotz dieses Mal in fünf Sätzen verlor.

Mit dieser 4:2-Führung im Rücken wäre nun im Normalfall die Doppelrunde gespielt worden. Wegen den Corona-Bestimmungen fällt diese jedoch aus. Somit gibt es insgesamt nur noch neun Spiele. Für einen Sieg werden also fünf statt sechs Siege gebraucht. In der dritten und letzten Einzelrunde war somit das Ziel für die Wiler klar: Ein Match musste noch gewonnen werden. In vier Sätzen setzte sich Schmid gegen den tiefer klassierten Vepa durch und machte den Sack zu. Die zwei Punkte waren im Trockenen.

Im Entscheidungsspiel auf Abwege

Am Sonntag ging es neuerlich in Genf gegen Lancy weiter. Wil setzte nach dem guten Ergebnis von Samstag auf dieselbe Aufstellung. Lancy trat mit Yoan Rebetez (A20), Michel Martinez (A20) und Loïc Stoll (A19) an. Ein ausgeglichenes Spiel durfte erwartet werden.

Pelz und Schmid starteten abermals optimal mit je einem 3:1-Sieg. Nur Hotz musste eine nächste Niederlage einstecken, gegen den höher klassierten Martinez. In der zweiten Runde lief es dann gar nicht mehr nach Plan und alle drei Wiler verloren. Nach zwei Runden lag Wil also mit 2:4 im Hintertreffen und war unter Zugzwang. Für einen Sieg hätten nun alle drei Wiler einen Sieg erspielen müssen. Schmid und Pelz taten dies und es kam zum Entscheidungsspiel zwischen Hotz und Rebetez. Doch der Wiler verlor auch sein fünftes Einzel an diesem Wochenende. Die 4:5-Niederlage war Tatsache. Das hatten sich die Wiler anders vorgestellt. (pd/red)