Der Abgang von Trainer Ciriaco Sforza zum FC Basel hat für den FC Wil Vor- und Nachteile. Positiv: Er kassiert eine Ablösesumme in sechsstelliger Höhe und setzt ein Ausrufezeichen. Nach Fabian Schär schafft es wieder ein Wiler ans Rheinknie. Negativ: Es bleibt wenig Zeit, um einen Nachfolger zu finden. Schon übernächstes Wochenende steht mit dem Cup-Spiel in Aarau der erste Pflichtauftritt in der neuen Saison an. Auch wenn die Verantwortlichen angeben, sich nicht unter Druck setzen zu lassen: Es braucht zeitnah eine Entscheidung in der Trainerfrage.

Über das Wochenende haben diverse Gespräche stattgefunden. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen, wie Mediensprecher Dani Wyler am Sonntagabend zu hallowil.ch sagte. Da zusammen mit Sforza auch dessen Assistent Daniel Hasler nach Basel abgewandert ist, braucht es nun vorderhand eine interne Lösung, um trainieren zu können. Diese besteht aus dem Athletiktrainer Pascal Kaiser und Claudio Calvi, seines Zeichens Leiter des Wiler Stützpunktes von Future Champs Ostschweiz, dem Förderprogramm im Ostschweizer Nachwuchsfussball. Wann der Sforza-Nachfolger präsentiert wird, steht noch nicht fest.