Seit anfangs Jahr ist im Thurgau ein mobiles Impfteam in Alters- und Pflegeheimen im Einsatz, ab kommender Woche folgt ein zweites. Nun nimmt am Dienstag, 12. Januar, ein stationäres Impfzentrum in Frauenfeld seinen Betrieb auf. Zunächst wird am Dienstag und Mittwoch eine begrenzte Zahl an Impfungen vorgenommen, um die Abläufe zu optimieren, bevor am Donnerstag der reguläre Betrieb anläuft, wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt.

Aufgrund der Knappheit des Impfstoffes werden im Kantonalen Covid-19-Impfzentrum Frauenfeld gemäss den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit vorläufig nur Personen der ersten Risikogruppe, die das höchste Risiko für einen schweren Verlauf haben, geimpft. Zu dieser Gruppe gehören Erwachsene mit schweren Formen von Herz-, Atemwegs- und Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas und Immunschwäche sowie Personen ab 75 Jahren.

Aus diesem Grund kann die Anmeldung für eine Impfung gegen das Coronavirus nur über den Hausarzt erfolgen. Sobald die individuelle Anmeldung online oder via Hotline möglich ist, wird dies durch den Kanton mitgeteilt. Der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau bittet deshalb Personen, die nicht zur ersten Risikogruppe gehören, um Geduld. Diese seien aufgerufen, auf die nächsten Informationen des Kantons zu warten und für Impfterminfragen nicht die Hotline oder die Arztpraxen anzurufen, damit diese genügend Kapazitäten für Fragen der ersten Risikogruppe hat.

Die Impfaktion wird mehrere Monate dauern; sie wird laufend für weitere Zielgruppen geöffnet. Sobald weitere Zielgruppen zur Impfung zugelassen werden, wird dies vom Kanton kommuniziert. (pd)