Zum vierten Festtag am Sonntag der 1200-Jahrfeier zogen die Oberbürer alle Register, um den eigentlichen Festakt würdig begehen zu können. Mit einem ergreifenden Festgottesdienst startete der Sonntag in der St. Ulrich-Kirche. (siehe separater Bericht). Im Festzelt folgte der eigentliche Festakt mit einer grossen Zahl geladener Gäste. Festreden hielten Gemeindepräsident Alexander Bommeli, Ständerätin Karin Keller-Sutter, Regierungspräsident Fredy Fässler und der Vertreter der Büren-Delegationen. Eindrücklich schloss der Festtag mit dem gross angelegten Umzug mit über 900 Umzugsteilnehmern. Der grosse Festtag zum Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten startete schon zu früher Stunde. Bereits um 9 Uhr waren die Dörfler zum Festgottesdienst geladen, ein volles Gotteshaus war garantiert. Der eigentliche Festakt fand im grossen Festzelt statt, zusammen mit einer grossen Zahl geladener Gäste. Musikalisch umrahmten die Oberbürer Musikanten, im Anschluss die Blaskapelle „Schüpfig-Lüpfig“.

Gemeinsames Engagement auch heute wichtig
In seiner Festrede erinnerte Gemeindepräsident Alexander Bommeli an die Anfänge um das Jahr 817, als der Ort noch unter Büren gehandelt wurde. Mit der Kantonsgründung im Jahr 1803 sei der Ort noch gewachsen mit den Dörfern Niederwil und Sonnental. Oberbüren habe in seiner Zeit nicht alles geschenkt bekommen und drei Brände überstehen müssen. Der damalige Zusammenhalt habe den Neuaufbau immer wieder möglich gemacht.

Das Engagement und der Zusammenhalt sind nach Bommeli auch heute wichtig, um die Gemeinde auch in unserer Zeit vorwärts zu bringen. Das OK habe zur 1200-Jahrfeier einen bunten Strauss Anlässe organisiert unter dem Motto „Gestern-Heute-Morgen“. Bommeli forderte die Dörfler auf, mit der Zeit gehen zu wollen und sich nicht vor der Zukunft zu fürchten.

Eine erfolgreiche Gemeinde, wirtschaftlich und gesellschaftlich
Ständerätin Karin Keller-Sutter lobte die Jubiläumsgemeinde als erfolgreichen Ort, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Ihrer Ansicht nach ist dies auch das Ergebnis der guten Zugsamenarbeit mit dem Kanton. Als Regierungsrätin habe sie die Gemeindeautonomie immer als wichtige Voraussetzung für gutes Gelingen verteidigt. Darin liege die Stärkung der Zufriedenheit der Bewohner und deren Identifikation mit dem Ort.

Es sind nach Keller-Sutter nicht die Politiker, sondern das Volk, welches den Staat ausmacht. Das Hochhalten der Autonomie sei auch das Erfolgsrezept der Schweiz als Ganzes wie auch der Kantone. Allerdings verlange Autonomie auch Eigenverantwortung.

Der geografische Mittelpunkt
Nach Regierungspräsident Fredy Fässler hat. Oberbüren mit der Bestimmung des geografischen Mittelpunktes der Gemeinde einen eindrücklichen Jubiläumsstart vollzogen. Mittelpunkt sei bekanntlich dort, wo man sich zu Hause fühle. Diese Feststellung hätten die Bewohner vor 1200 Jahren wohl ebenso getroffen.

Sich zu Hause und wohl fühlen setze auch eine Portion Sicherheit voraus, so Fässler weiter. Als Vorsteher des Departements „Sicherheit“ nehme er diesen Anspruch wichtig. Der Jubiläumsgemeinde wünschte er für die nächsten Jahre eine weitere Stärkung des Zusammenhalts.

Dankeschön an das OK
Nachfolgend erhielten die zahlreichen Delegationen aus den Büren-Orten Erwähnung. Es stellte sich heraus, dass die Büren-Orte regem Austausch pflegen und sich wiederkehrend auch treffen.

Abschliessend bedankte sich Gemeindepräsident Alexander Bommmeli bei den Ok-Mitgliedern unter der Leitung von Roger Niedermann persönlich für deren grossen Einsatz für die zahlreichen Anlässe über das Jahr. Sie hätten für einen würdigen Auftritt der Gemeinde gesorgt, ganz im Sinne der Förderung des örtlichen Zusammenhalts.

Nach dem Mittagessen aus der Küche des Festzeltes verschob sich die Festgemeinde in Richtung Dorfstrasse, wo der Festumzug startete. (Siehe separater Bericht).