«Nicht schon zum zweiten Mal hintereinander sollte das geliebte Skilager dem Virus zum Opfer fallen», heisst es etwa im neusten «Info» der Gemeinde Oberbüren. Man habe denn auch «alle Möglichkeiten ausgeschöpft, das Risiko einer Massenansteckung zu minimieren». So konnte etwa kurzfristig ein viertes Lagerhaus zusätzlich gemietet werden, wodurch die Zimmerbelegung auf maximal sieben Jugendliche gesenkt werden konnte. Zudem habe man am Sonntag vor dem Lager «sämtliche weder genesene noch geimpfte Lagerteilnehmer» getestet. Dabei seien sieben Schülerinnen und Schüler sowie eine Leiterin positiv getestet worden, zwölf weitere Kinder konnten aufgrund von Quarantäne, Isolation, Unfall oder Krankheit nicht mitreisen. Somit seien am Montag 164 Schülerinnen und Schüler ins Lager gefahren, 19 mussten zuhause bleiben.

Nachgereist und heimgereist

Zwischen Dienstag und Donnerstag hätten aber noch sechs Jugendliche ins Lager nachreisen können. Allerdings mussten neun Personen frühzeitig heimreisen, und zwar waren zwei positiv auf das Coronavirus getestet worden, zwei seien verunfallt und fünf erkrankt.

Zwei Tage eingeschneit

«Ganz anders als geplant verlief der Start in die Lagerwoche», heisst es in der Rückschau weiter. Starker Schneefall und Sturmböen hätten in Klosters und Davos für eine unangenehme Überraschung gesorgt: Beide Lager seien zwei Tage völlig eingeschneit gewesen. «Immerhin werden diese Jugendlichen noch lange von einem Meter Neuschnee, Schneesturm hautnah oder sogar der Evakuation durch eine ganze Flotte von Pistenbullis berichten können.» Dank der Kreativität der Lehrpersonen und der Jugendlichen selbst sei es aber nie langweilig geworden. «Und noch bevor sich der Lagerkoller hätte breitmachen können, wurden sie am Donnerstag und Freitag mit Kaiserwetter und besten Pistenbedingungen entschädigt.» Letzteres gälte auch für die Lager in Grüsch und Laax, bei welchen zu Beginn der Woche lediglich die Anzahl offener Lifte und die Sicht eingeschränkt waren.

Kurzfristiges Programm für Daheimgebliebene

Für die Daheimgebliebenen sei kurzfristig ein vielfältiges Programm mit Malen, Basteln, Spielen, Wandern und Turnen auf die Beine gestellt worden. «Waren es am Montag zwei Teilnehmer, steigerte sich die Zahl schnell bis auf zwölf Schülerinnen und Schüler. Insgesamt also eine aussergewöhnliche Lagerwoche, welche den Jugendlichen und ihren Leiterinnen und Leitern noch lange in Erinnerung bleiben wird».