Weihnacht feiern heisst die Türe zu öffnen und Jesus herein zu lassen. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus Christus, eröffnete Stadtpfarrer Roman Giger die Familienfeier in der Kirche St. Peter. Kinder können Vieles, was wir im Laufe des Lebens verlernen oder verlieren, zum Beispiel die Freude und Begeisterung, ganz bei der Weihnachtsfeier zu sein.

Weihnachtsgeschichte
Die Weihnachtsgeschichte beginnt mit der Aufforderung Kaiser Augustus an alle Bewohner seines Reiches zur Einschreibung in die Steuerlisten: «So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.»

Die Tür als Symbol im Advent
Die Türen im Altarraum der Wiler Kirchen sind Symbole für den Advent: Pfarrer Roman Giger öffnete die graue Tür und erinnerte an die Türchen des Adventskalenders, wo heute das 24. Türchen geöffnet werden durfte. Maria und Josef blieben die Türen in Bethlehem verschlossen, bis auf die Stalltür. Weihnachten feiern heisst, die Türen zu öffnen und Jesus herein zu lassen.

Fürbitte
Die Bitte für Gottes Hilfe schliesst alle obdachlosen Kinder, Gefangene, Menschen auf der Flucht ein, es sind mehr als 65 Mio., die Weihnachten als Flüchtlinge verbringen, und Versöhnung in zerstrittenen Familien. Die Kollekte geht an das Kinderspital Varitas Baby Hospital in Bethlehem für die medizinische Hilfe der Kinder Palästinas.

Singbox
Die musikalische Gestaltung der Weihnachtsfeier übernimmt die Singbox. Der Jugendchor bereicherte die Kirchenbesucher mit mehrstimmigen Liedern mit Markus Leimgruber am Keyboard. Den Kinderchor leitete Coretta Bürgi mit fröhlichen Weihnachtsliedern. Die Chöre haben mit ihren Darbietungen die Vorbereitungszeit der Kommunion verkürzt.
Die Kommunion dauerte dafür deutlich länger als sonst, denn die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt, sogar bei den Hostien musste Nachschub gereicht werden.

Mit der fröhlichen Weihnachtsfeier läutete der Heilige Abend ein mit Vorfreude auf ein feines Abendessen.