Ganze fünf Pflichtspiele lang war Bekim Marku Trainer des FC Sirnach, nachdem er im vergangenen Dezember das Amt übernommen hatte. Auf eigenen Wunsch verlässt er nun den Verein per sofort und hat sich vor dem Mittwochabend-Training von den Spielern verabschiedet. Dabei stellte er klar: «Mein Rücktritt hat keinen Zusammenhang mit der sportlichen Situation.» Vielmehr hätten «verschiedene persönliche Gründe» zu Entscheid geführt. Trotzdem: Die sportliche Kurzbilanz ist alles andere als zufriedenstellend. Nachdem Marku mit zwei Unentschieden in die Rückrunde gestartet war, setzte es danach drei Niederlagen in Folge ab – alle mit nur einem Tor Unterschied. Die Hinterthurgauer sind in diesem Frühjahr auf Platz acht abgerutscht und in den Abstiegsstrudel geraten. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt sechs Runden vor Schluss nur noch drei Punkte.

Fabinho, Gesteiro, Marku, Rivero

Bis Ende Saison übernimmt der bisherige Assistenztrainer José Rivero das Cheftraineramt. Unterstützt wird er durch den Mannschafts-Captain Ruben Simoes. Der 52-jährige Rivero ist im Besitz des UEFA-B-Diploms und stiess im vergangenen Sommer zum FC Sirnach. Zuvor war er als Trainer beim FC Münchwilen tätig. Am kommenden Samstag wird Rivero zum ersten Mal in seiner neuen Funktion an der Seitenlinie stehen, wenn Sirnach auswärts beim in dieser Saison noch unbesiegten Leader Calcio Kreuzlingen antritt.

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Der bisherige Assist José Rivero ist bis Saisonende Sirnacher Cheftrainer.

Rivero ist bereits der vierte Übungsleiter seit vergangenem Sommer. Der erste, Fabinho, war bereits wieder weg, noch bevor er das erste Training abhielt. Er wurde vom FC Wil weggelotst. Der zweite, Emilio Gesteiro, wechselte nach der Hinrunde zum FC Bazenheid in die 2. Liga interregional, um dort ebenfalls nach bereits fünf Rückrundenspielen aus persönlichen Gründen das Handtuch zu werfen. Der Rest ist bekannt.