Im Festzelt auf dem Landi Parkplatz wurde nach der Viehschau herzhaft gefeiert.Nach der Viehschau hiess es für die einen, heimgehen, melken und Stallarbeit besorgen und dann umziehen für das Oktoberfest. Die andern machten sich mit grossem Eifer und Aufwand an das Schmücken und Vorbereiten des Festzeltes, während im hintern Teil bereits die reichbestückte Festwirtschaft zu laufen begann.

Gemütlichkeit
Nachdem beim ersten Mal ein Schauabend stattfand, organisierte Cécile Brunner mit ihrem Sohn Markus und einer grossen Helferschar 2016 das erste Oktoberfest und nach dem Erfolg heuer das zweite – ein anspruchsvolles und aufwändiges Unterfangen, das sie mit Bravour gemeistert haben. Die Dekorationen in den Bayernfarben blau-weiss nahmen Bezug auf das Fest auf der Münchner Wiesn. Das dortige traditionelle Oktoberfest ist riesig, unüberschaubar und total strukturiert, wird mit der vielen Prominenz fast ein wenig zum Schaulaufen. Dagegen herrschte in Zuzwil fröhliche Gemütlichkeit. Man kennt sich, kann einige Stunden ausspannen, über Gott und die Welt diskutieren und den Abend ganz einfach geniessen.

«Ozopft is»
Pünktlich um 21.00 Uhr trat der Ehrengast Marc Mächler in Aktion. Nach seinem kräftigen Hammerschlag spritzte das Bier hoch hinauf und «taufte» den Regierungsrat und den Helfer Markus Brunner. Frohgelaunt füllten sie eine Mass nach der andern. Die Stimmung stieg sichtbar an und dauerte bis in die Morgenstunden. Das fleissige, aufgestellte Serviceteam hatte alle Hände voll zu tun und verwöhnte die Gäste.

Musik und Tanz
Das Party Duo «Zaubermond» unterhielt die Festfreudigen und spielte zum Tanz auf. Erfreulich viele Paare schwangen das Tanzbein und hielten sich mit den rhythmischen Bewegungen fit. Jung und Alt genoss den tollen Abend, tauschte Gedanken aus und liessen es sich ganz einfach wohl sein. Sogar eine Gruppe Philippininnen fand Gefallen bei Speis und Trank. Der herrlich-unbeschwerte Anlass wird hoffentlich im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden.