Es gab eine sehr positive Entwicklung der Ansteckungsrate, dementsprechend beschloss das BAG umfangreiche und grosszügige Lockerungen. «Wir hatten die Hoffnung, dass bald eine gewisse Normalität einkehren würde und so legten wir in dieser Vorbereitungszeit den Fokus so, dass die Kosten möglichst tief gehalten werden und diese bei einer allfälligen Absage nicht allzu sehr ins Gewicht fallen», sagt OK-Präsident Martin Meile. Er ist sich gleichzeitig bewusst, dass natürlich die Gesundheit aller Beteiligten stets im Vordergrund stehen soll. «Die aktuelle Virenmutation «Delta» stellt die Weltbevölkerung aber wieder vor ganz neue Herausforderungen. Und da unser Oktoberfest im Innenbereich stattfindet, wäre eine Durchführung nur mit Sitzpflicht, Maske und Covid-19 Zertifikat möglich», sagt Meile. Dass dies vollkommen entgegen der DNA eines Oktoberfestes zielt, ist selbstredend, schade für die bereits getroffenen Vorbereitungen, schade für den organisierenden Verein, der Metallharmonie Dussnang-Oberwangen.

Die drei G’s – zu viel Aufwand

Sämtliche Helfer und Besucher müssten also nachweislich geimpft, getestet oder genesen sein. Und das zu kontrollieren wäre der Herausforderung zu viel. Martin Meile erklärt, dass die Überprüfung zu organisieren zu aufwändig wäre. «Wir bedauern es, die Absage mitzuteilen, so hofften wir bis am Schluss, der Bevölkerung wieder einmal einen unbeschwerten Partyabend zu ermöglichen.» Die bereits getätigten Reservationen werden rückerstattet und die amtierende Miss Oktoberfest Tannzapfenland, Veronica Martin, wird nun ein drittes Amtsjahr innehaben.