Seit 2006 bietet die private «Erika Baumgartner-Stiftung – Futhura» in Bazenheid Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung für kürzere oder längere Zeit ein Zuhause an. «Der Rückblick auf das Betriebsjahr 2019 zeigt: Das kombinierte niederschwellige Angebot der Futhura für Menschen jeden Alters entspricht den heutigen Bedürfnissen», sagt Stiftungsratspräsident Raphael Kühne. «Insbesondere das Angebot der ‹Internen Tagesstruktur›, das wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut haben, wird geschätzt», ergänzt Geschäftsführer Manuel Enzler. Er tut es unter Bezugnahme auf die Ergebnisse der Umfrage, die Futhura zwecks Qualitätssicherung jedes Jahr sowohl bei den Bewohnern als auch bei den Mitarbeitenden durchführt.

Futhura entwickelt das Angebot kontinuierlich weiter. Der Bedeutung des Bereichs entsprechend, hat der Betrieb 2019 deshalb seine Organisation angepasst und neben der Bereichsleitung «Wohnen» eine Bereichsleitung «Tagesstruktur» geschaffen. Die für die beiden Bereiche verantwortlichen Teammitglieder gewährleisten auch die Stellvertretung des Geschäftsführers. Manuel Enzler sagt: «Wir sind in unserem Umfeld gut abgestützt und getragen. Das ist nicht nur für uns als Institution wichtig, sondern auch für unsere Bewohner.»

Maximal 26 Personen

Futhura ist eine vom Kanton St.Gallen bewilligte Institution und IVSE-anerkannt. Der Betrieb finanziert sich über die IV-Renten und Ergänzungsleistungen der Bewohner sowie die Pauschalen gemäss kantonaler Leistungsvereinbarung. Maximal 26 Personen leben in den zentralen Gebäuden an der Wilerstrasse 2–6 in Bazenheid. Weitere Personen werden in eigenen Wohnungen betreut. Um den Alltagsbetrieb von Futhura zu gewährleisten, sind die Mitarbeitenden sieben Tage pro Woche und rund um die Uhr im Einsatz. Die Gründerin Erika Baumgartner hat die Institution im Jahr 2006 in eine Trägerstiftung überführt. Seit 2013 heisst die Einrichtung der Erika Baumgartner-Stiftung «Futhura». (pd/red)