Matthias Koller Filliger, Fachstelle PEF des Bistums St.Gallen, führte die interessierten Ehepaare durch den Abend. Er zeigte auf, was in einer Partnerschaft grundsätzlich gleich geblieben ist – vor allem, was die Bedürfnisse betrifft – aber auch, was sich verändert hat. Etwa die Möglichkeit, die Familie zu planen, die Emanzipation der Frau oder ihre finanzielle Eigenständigkeit. Er liess die Paare anhand der verschiedenen Paarphasen ihre eigene Beziehung reflektieren und herausfinden, worauf sie stolz sind, was gelungen ist, welche Haltungen und Aktivitäten in der ganzen Partnerschaft fördernd waren. Die anwesenden Paare sollte sich auch mit der Frage auseinandersetzen, welcher innige Wunsch beim Versprechen «bis dass der Tod uns scheidet» im Vordergrund stand. «Hinweise, was bei Krisen hilfreich sein könnte, waren in diesem Kreis eher überflüssig», heisst es in einer Medienmitteilung der Seelsorgeeinheit Uzwil und Umgebung. «Stabile Partnerschaften fördern die Gesundheit und die Zufriedenheit», ist das Fazit des Anlasses. Die hilfreichen Grundsätze als Impulse wurden mitgenommen und auch rege diskutiert: Sich gegenseitig darin fördern, das Beste aus sich herauszuholen. Ganz nach dem Motto: «Ich gebe, weil ich will, dass es dir gut geht.» Vergebung und Versöhnung anstreben. Konflikte in Wertschätzung angehen. «Die Paare sammelten alle für sich, was sie aneinander schätzen, welche Eigenschaften einem selber unterstützen oder was den anderen unverwechselbar und liebenswert macht», berichtet die Seelsorgeeinheit weiter. (pd)