Alles begann mit einem Artikel im Dezember 2016 in einer Regionalzeitung: Ein Musiker im Pensionsalter suchte Mitmusiker. Verschiedene Personen meldeten sich auf den Aufruf. Darunter auch Renato Fauser aus Wil. Der Siebzigjährige ist mittlerweile die treibende Kraft in der Musikformation.

Der pensionierte Immobilienbewirtschafter eines Grossverteilers kümmerte sich um die administrativen und kommunikativen Belange. Er spielt Schlagzeug und ist ein begeisterter Guggenmusiger. Walter Diener seinerseits ist für die musikalischen Belange der Räntner Bänd zuständig.

Verschiedene Stilrichtungen

Die Gruppe startete anfänglich mit einem harten Kern von sieben Personen. Mittlerweile sind 19 Musikerinnen und Musiker aktiv. Sie haben sich in die Bereiche <Blues>, <Jazz>, <Tanzmusik>, <Bläser> und <Akustik> aufgeteilt. «Zum Teil überschneiden sie sich personell», erklärt Fauser. Geprobt wird regelmässig in einem Lokal am Stadtrand von Wil.

Geselligkeit pflegen

Die Räntner Bänd will nicht nur das gemeinsame Musizieren ermöglichen, auch die Geselligkeit wird gepflegt: Zusätzlich sind den aktiven Musikerinnen und Musikern eine Reihe von Passivmitgliedern angeschlossen. Regelmässig treffen sich Interessierte in einem Restaurant zum Stamm. Während der coronabedingten Probepause haben sich Bändmitglieder auf gemeinsame Wanderungen begeben. Und über Whatsapp hat man sich über Songs ausgetauscht, wie Renato Fauser erzählt.

Grosses Einzugsgebiet

Manche Mitglieder stossen zur Räntner Bänd, die schon lange keine Musik mehr gemacht haben, aber nach Ende ihres Arbeitslebens eine sinnvolle Beschäftigung suchen. Andere wollen sich nach Pensionierung intensiver ihrer langjährigen Leidenschaft widmen. Die Mitglieder wohnen in Wil und Umgebung, einzelne reisen jedoch auch von St. Gallen sowie vom Zürichsee an.