Quer durch die Weingebiete von Europa und dem Waadtland

Winzer von Bordeaux bis Wien und von der Mosel bis nach Sizilien sind nach Wil gekommen, um ihre Weine zu zeigen. Aus sechs Ländern sind sie angereist; Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien und Schweiz. Das Waadtland ist mit neun Winzern vertreten und in der "Pinte Vaudois" gibt es Waadtländer-Spezialitäten im kulinarischen Angebot. Die Gastregion rund um Vevey möchte mit seinem Auftritt auf das im 2019 stattfindende "Fête des Vignerons" aufmerksam machen. Schade nur, dass einem nirgends die Möglichkeit geboten wurde Tickets dafür zu erwerben.

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Mike Holenstein (Bildmitte) ist sehr zufrieden mit der diesjährigen "Wiler-Weinstrasse".

Über 200 Weine sind im Angebot

Für den Eintrittspreis von Fr. 40.- bekommt man nebst einer kleinen Verpflegung die Möglichkeit über 200 Weine zu degustieren. Ob Liebhaber für Weisswein, Rosé- oder Rotwein, alle kommen auf ihre Kosten. Natürlich fehlt auch der Moscato, Cava oder Champagner nicht. Zwischendurch kann man sich oder das Degustationsglas am Mineralwasserstand "neutralisieren". Wer sich intensiver mit dem Thema Wein befassen wollte, hatte in verschiedenen Restaurants die Möglichkeit eine spezielle Degustation zu Gemüte zu führen. In der "Falkenburg" präsentiert Thomas Dürlewanger (OK-Mitglied) den Champagner aus dem Norden Frankreichs und die bekannte Weinkritikerin Chandra Kurt zeigt im "Storchen" den Merlot aus der Schweizer Sonnenstube, dem Tessin.

Dank dem schönen Sommerabend finden viele Leute den Weg in die Wiler Altstadt. OK-Präsident Mike Holenstein strahlt und ist sehr zufrieden mit der zweiten Ausgabe. Die Wiler-Weinstrasse, ein sympathischer Anlass, der auch zur Belebung der Wiler Altstadt beiträgt. Hoffentlich gibt es dereinst eine dritte Ausgabe.