Claudine Hofer gehört zu den kritischen Stimmen was das frühere Vorgehen des Kirchenverwaltungsrates gegenüber Pfarrer Simon Niederer und dessen Sekretärin betrifft. Kaum sind die Namen für den zukünftigen Pfarreirat öffentlich gemacht, geht es Frau Hofer in ihrer Stellungnahme mehr darum, nochmals auf die wirkliche Situation der Unstimmigkeiten zwischen der Kirchenverwaltung und Pfarrer Simon Niederer hinzuweisen, was letztlich den Rücktritt des früheren Pfarreirates bewirkt habe.

Es gilt jetzt vorwärts zu schauen
Rolf Tihanyi, auf die Kritik Hofers angesprochen, äussert sich zuversichtlich: «Wir wollen mit dem Pfarreirat in die Zukunft gehen und nicht in der Vergangenheit wühlen. Darum ist es mir auch wichtig, dass möglichst viele und möglichst unterschiedliche Stimmen der Pfarrei im neuen Rat vertreten sind. Ich brauche Menschen im Pfarreirat, die eine Meinung haben und sich für die Pfarrei einsetzen wollen.

Frau Hofer hat in der Vergangenheit gezeigt, dass ihr die Pfarrei und Kirchgemeinde wichtig sind. Aus diesem Grund habe ich bewusst Claudine Hofer auch für den neuen Pfarreirat angefragt».

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Rolf Tihanyi: "Es gilt jetzt vorwärs zu schauen und nicht in der Vergangenheit zu wühlen".

Erste Sitzung: Auch Vergangenes ansprechen
Rolf Tihanyi: «Am 05. Oktober haben wir nun die erste Sitzung des Pfarreirates, damit sich die Gruppe kennenlernen kann und wir gemeinsam festlegen können, wie wir zusammenarbeiten wollen. Dass bei dieser Zusammensetzung des Pfarreirates auch über Vergangenes gesprochen ist, liegt auf der Hand, aber ich freue mich mit allen Mitgliedern einen Neustart wagen zu dürfen.»