Der angehende Profi-Handballer Robin Wipf durchläuft auf der Stadtverwaltung Wil eine verkürzte, praktische Ausbildungszeit von zwei Jahren. Der Stadt ist es ein Anliegen, qualifizierten Nachwuchskräften eine berufliche Zukunft innerhalb der öffentlichen Verwaltung zu ermöglichen und dabei auch einmal innovative Wege zu gehen, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Auch für Robin Wipf war klar, dass seine Heimatstadt die erste Anlaufstelle sein würde, als es um die Bewerbung ging: «Die Arbeit bei der Stadt habe ich mir schon immer vielfältig vorgestellt, da die Verwaltung ja eine ganze Stadt verwaltet – von A bis Z.»

Harmonisiertes Ausbildungsprogramm

Seine Leidenschaft für Handball führte Robin Wipf bis in die Junioren-Nationalmannschaft. Er beweist auch immer wieder Teamgeist. Das kommt ihm auch in seiner praktischen KV-Ausbildung zugute. Er trainiert unter der Woche täglich eineinhalb Stunden mit Pfadi Winterthur. An den Wochenenden ist er für nationale Wettkämpfe unterwegs.

Damit er diesen Anforderungen gerecht werden und trotzdem eine Ausbildung absolvieren kann, wurde sein Pensum auf 70 Prozent reduziert und die Leistungsziele mit seinem Trainingsplan harmonisiert. Das theoretische Wissen und rund 80 Prozent des Lehrplans hat er sich bereits in der Berufsschule der United School Of Sports in St. Gallen angeeignet. Für Robin Wipf ist ein guter Abschluss seiner Ausbildung wichtig, denn diese ist für ihn ein zentrales Standbein. Von Handball alleine lasse sich in der Schweiz nicht leben, von einer soliden Grundausbildung schon, sagt er. (sk)