Es galt für das RiWi-Team in Elgg, die beiden letzten Vorrundenpartien zu gewinnen und so die noch theoretische Chance Finalrunde offen zu halten. Die beiden, neben RiWi ebenfalls in der hinteren Ranglistenhälfte platzierten Teams wären zu schlagen gewesen. Wigoltingen und Elgg-Ettenhausen verfolgten aber das gleiche Ziel wie RiWi, den noch möglichen Sprung in die «Final 6».

eide erwiesen sich als unangenehme, kampfstarke Gegner und konnten ihre Partien gegen RiWi gewinnen. Für die Hinterthurgauer war dann nur noch wichtig zu wissen, wie das Schlusslicht Walzenhausen die Vorrunde abgeschlossen hat. Dank dessen Niederlagen gegen Diepoldsau und Widnau konnten man bei Rickenbach-Wilen aufatmen, denn der Ligaerhalt war damit gesichert.

2:1-Satzführung genügte nicht

Der erste Gegner war Wigoltingen. Startschwierigkeiten vor allem in der RiWi-Abwehr machten es dem Widersacher leicht, den ersten Spielabschnitt zu gewinnen. RiWi konnte aber kontern und der weitere Spielverlauf machte zuversichtlich. Zwei harterkämpfte 11:8-Sätze führten zum 2:1-Satzvorteil. Trotz der Wende wirkte das RiWi-Spiel immer noch unsicher und unreif. Eine ganze Serie an unnötigen Eigenfehlern machte die starke Aufholjagt wieder zunichte und Wigoltingen glich problemlos aus. Im entscheidenden fünften Satz gelang es den gegnerischen Angreifern, das RiWi-Abwehrdispositiv auszuhebeln und die Partie nach Hause zu spielen.

Auf Platz acht

Elgg-Ettenhausen war nun bereit, die Verunsicherung beim Gast aus Rickenbach-Wilen zu nutzen und startete stark – und mit einem 11:6-Sieg im Startsatz. Auch im zweiten Umgang war für RiWi nichts zu holen. Das Aufbäumen im dritten Satz brachte nochmals etwas Hoffnung. Aber nach dem 9:9 war es wieder Elgg-Ettenhausen, das die Partie mit 3:0-Sätzen beenden konnte. RiWi-Trainer Simon Forrer sagte: «Es war nicht alles schlecht. Aber wir machten zu viele kleine Fehler und die letzte Konsequenz zum Punkt fehlte zu oft. Im Team gab es keinen echten Leader, der seine Mitspieler mitreissen konnte.»

RiWi blieb auf seinen zwei Punkten sitzen und beendet die Feldmeisterschaft 2020 auf dem enttäuschenden achten Rang – nur vor Walzenhausen. Das Saisonziel «Final6» wurde klar verpasst. (pd/red)