Wer möchte nicht in den eigenen vier Wänden alt werden und möglichst lange dort wohnen, wo es sich so richtig gemütlich und bequem anfühlt? Wie aber geht es weiter, wenn die Familie sich verkleinert, die Kinder weggezogen sind oder der Lebenspartner stirbt? Was ist zu tun, wenn die Lebensqualität zunehmend von Alterskrankheiten  beeinträchtigt wird? Um solche und andere Fragen dreht sich am Mittwoch, 14. November, eine Veranstaltung im Wiler Stadtsaal (9.00 bis 11.30 Uhr) unter dem Patronat der Kommission "Gesundheit, Alter, Behinderung" der Stadt Wil.

Sicher gibt es keine Patentlösungen. Man tut gut daran, genau das zu wählen, was zu den persönlichen Bedürfnissen am besten passt. Das ist aber nur dann möglich, wenn man sich rechtzeitig über die aktuellen Wohnformen informiert. Neben dem trauten Heim gibt es als Alternativen barrierefreie Alterswohnungen, Alterssiedlungen mit unterschiedlichem Pflegeservice, Alterswohngemeinschaften, Mehrgenerationen-Häuser sowie traditionelle Alters- und Pflegeheime. Zudem erlaubt es die moderne Technik, in einem sogenannten Smart Home trotz starker gesundheitlicher Einschränkungen mit technischen Hilfsmitteln altersbedingte Hindernisse zu überwinden und sich bequem und sicher einzurichten. 

Aber:  Was kostet das? Lohnt es sich, aus der Wohnung, dem Haus wegzuziehen, wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr ganz zu den älteren Bewohnern passt? Wie kann man auch im Alter möglichst selbstbestimmt, mit Lebensfreude und vernetzt wohnen? Antworten auf solche Fragen liefern am 14. November drei Referenten.

Bruno Gähwiler, der ehemalige Stadtpräsident von Wil, wird über die 50-jährige Tätigkeit der Genossenschaft für Alterswohnungen Wil berichten und einen Blick in die Zukunft werfen.

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Dr. Bruno Gähwiler, Präsident der Genossenschaft Alterswohnungen Wil

Der CEO der Thurvita, Alard du Bois-Reymond, wird das Wohn- und Pflegemodell der Thurvita aus erster Hand vorstellen.

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Alard Dubois-Reymond, CEO Thurvita

Die ehemalige Leiterin des ETH-Wohnforums, Margrit Hugentobler, wird über eine Vielfalt von Wohnmodellen für das Alter orientieren und dabei auf zukünftige Herausforderungen hinweisen.

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Dr. Margrit Hugentobler, ehemalige Leiterin des ETH-Forums

Im Anschluss an die drei Kurzvorträge folgt die Diskussion mit den Referenten und dem Publikum unter der Leitung von Hans Suter, Redaktionsleiter der Wiler Zeitung. Für die Organisation zeichnet Nanu, Netzwerk Alter - Nachhaltig Unterwegs, verantwortlich. Nanu ist eine Arbeitsgruppe des Wiler Forums für Nachhaltigkeit (Wifona).