Mit der Sanierung des Hofs, mit Wil West, der Landhaus-Überbauung sowie Umbauten am Bahnhof, rüstet sich Wil für die nächsten Jahrzehnte.

Was ist allgemein für die Zukunft Wils wichtig? hallowil hat sich dazu bei Politikerinnen und Politikern erkundigt. 

Den Anfang macht der derzeitige Präsident des Stadtparlaments, Christof Kälin (SP). Auch die Leserinnen und Leser von hallowil.ch sind eingeladen, ihre Vorstellungen und Wünsche für die Zukunft Wils zu äussern.

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Christof Kälin glaubt, dass sich die Einwohner Wils in 20 Jahre vermehrt politisch einbringen. (Foto: zVg)  

Unter dem Titel «Wil für alle» schreibt Christof Kälin: «In zehn Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt: Um die Zukunft unserer Kinder zu sichern, braucht es jeden Einwohner / jede Einwohnerin.»

Im Jahr 2041 sieht Christof Kälin folgendes umgesetzt: «Seit fünf Jahren ist das Gemeindestimmrecht für alle EinwohnerInnen ab 16 Jahren eingeführt. Auf einer digitalen Plattform werden sämtliche Entwicklungsthemen (zu Stadtplanung, Umwelt, Bauen, Verkehr und weiteren) zur öffentlichen Vernehmlassung aufgelegt und Vorschläge der WilerInnen gesammelt. Kinder und Jugendliche bringen ihre Anliegen über die Schulparlamente und das Jugendparlament ein. Interessierte BürgerInnen formulieren mit dem Stadtrat die Legislaturziele. Das Resultat: 80 Prozent der Stimmberichtigten nehmen jeweils an Abstimmungen in der Gemeinde teil.»

Christof Kälin, Stadtparlamentarier SP 

«Politikforum»: Was soll das?

Mit dem Politikforum will hallowil.ch besonders bei Themen, die sich auf unsere Region auswirken, die Meinungsbildung fördern. In loser Folge werden sich vor allem politisch aktive Personen zu aktuellen Themen äussern. Das letzte Mal war Christian Naef an der Reihe.

Auch Leserinnen und Leser sind eingeladen, ihre Meinungen und Gegenmeinungen einzubringen, melden Sie sich bei uns, am besten per Mail an redaktion@hallowil.ch

Wir legen dabei grossen Wert auf eine sachliche Debatte, in der verschiedene Meinungen respektiert werden. Und wir glauben an das Motto: In der Kürze liegt die Würze. Kurze prägnante Texte werden eher gelesen.