Seit kurzem bilden Mirta Sauer und Ronja Stahl das Co- Präsidium der SP Wil. Mirta Sauer wohnt seit mehr als 40 Jahren in der Äbtestadt und war zwei Jahre Mitglied des Parlaments. Sie ist gerne und oft in Wil unterwegs. 

Ronja Stahl ist ebenfalls in Wil aufgewachsen, hat hier die Kantonsschule besucht und macht im Moment die Ausbildung zur Pflegefachfrau. 

Ronja Stahl und Mirta Sauer schreiben: «Wil liegt uns beiden sehr am Herzen, weshalb wir eine Stadt wollen, die allen gehört. Alle Bewohner*innen, unabhängig von ihrem sozialen Status, Geschlecht, sexueller Orientierung, Hautfarbe oder Alter sollen sich in Wil wohl fühlen und sich beteiligen können.

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Mirta Sauer, Co-Präsidentin der SP Wil  (Foto: PD) 

In Wil zu wohnen ist teuer – Junge Menschen und Menschen mit wenig Geld finden nur schwer eine Wohnung. Das muss sich ändern, z.B. durch städtische Wohnungen oder der Förderung von Genossenschaften.

Wir brauchen einen Ausbau der Tagesstrukturen – die Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit ist oftmals für Frauen eine grosse Belastung im Alltag.

Wil gehört auch Menschen ohne Schweizer Pass oder Menschen, die erst seit kurzem in der Schweiz leben. Wir setzen uns für die Mitsprache aller ein, weil dies die schnellste und beste Art der Integration ist.

Jungen Menschen muss in Wil mehr Platz zugesprochen werden. Dafür braucht es Freiräume, ein offenes Jugendkulturzentrum und konsumfreie Räume, wo man sich ausleben und kreativ sein kann.

Die Klimakrise hat diesen Sommer einmal mehr gezeigt, dass jetzt gehandelt werden muss. Deshalb: Netto- Null bis 2030 jetzt! Dafür braucht es entsprechende Massnahmen: z.B. gratis ÖV, mehr Platz und Sicherheit für Velos statt für Autos oder eine nachhaltige Stromproduktion.»

Ronja Stahl und Mirta Sauer, SP Co-Präsidentinnen 

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Ronja Stahl, Co-Präsidentin der SP Wil (Foto: PD)


«Politikforum»: Was soll das?

Mit dem Politikforum will hallowil.ch besonders bei Themen, die sich auf unsere Region auswirken, die Meinungsbildung fördern. In loser Folge äussern sich vor allem politisch aktive Personen zu aktuellen Themen. Das letzte Mal war Stadtparlamentarier Alex Lyner mit seinen Argumenten für die Ehe für alle an der Reihe. 

Auch Leserinnen und Leser sind eingeladen, ihre Meinungen und Gegenmeinungen einzubringen, melden Sie sich bei uns, am besten per Mail an redaktion@hallowil.ch

Wir legen dabei grossen Wert auf eine sachliche Debatte, in der verschiedene Meinungen respektiert werden. Und wir glauben an das Motto: In der Kürze liegt die Würze. Kurze prägnante Texte werden eher gelesen.