Für Meret Grob wer der Einstieg in den Parlamentsbetrieb spannend: «Der Austausch, die Diskussionen und die Zusammenarbeit mit der Partei und der Fraktion ist sehr inspirierend und motivierend.»

Für Timo Räbsamen von der JUSO & Junge Linke war am Anfang vieles neu. «Man muss sich zuerst ein wenig zurechtfinden, aber es war sehr spannend, den Parlamentsbetrieb und die anderen Politiker*innen kennenzulernen.»

Dominik Egli von der SVP lobt: «Die erfahrenen Fraktionsmitglieder arbeiten uns Schritt für Schritt ein und stehen uns bei Fragen zur Verfügung.»

Kommissionsarbeit

Die Studentin Meret Grob ist als Vertreterin der Grünen Fraktion Mitglied in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Stadtparlaments. In dieser Funktion hat sie bereits einige Vorstösse mitunterschrieben, wie sie sagt.

Timo Räbsamen seinerseits hat an der der letzten Parlamentssitzung seinen ersten Vorstoss eingereicht: «Indem ich den Stadtrat frage, ob er endlich vorwärts machen möchte in der Klimapolitik.» Der Zivildienstleistende ist Mitglied der Bau- und Verkehrskommission. Dort konnte er unter anderem das Projekt zur Aufwertung des Bahnhofplatzes besser kennenlernen und sich einbringen, wie er erläutert.

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Stadtparlamentarier Dominik Egli will das Gespräche mit der Bevölkerung suchen. 

Dominik Egli, Techniker HF, Lebensmitteltechnologe in Ausbildung, vertritt die Fraktion in zwei nicht ständigen Kommissionen. «Ich durfte bei der letzten Parlamentssitzung mein erstes Votum halten. Ebenfalls reichte ich meine erste Anfrage zum Thema «J+S Lager in Wiler Schulen» ein und bin gespannt auf die Antwort.»

Vorrangige Themen

Über ihre politischen Schwerpunkte sagt die Junge Grüne Meret Grob: «Ich werde mich thematisch in den Themen lokale Wirtschaft, Verkehrsberuhigung und Verkehrsreduktion, Grünflächen, Kulturförderung und die Familienfreundlichkeit der Stadt einsetzen.»

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Für die Stadtparlamentarierin Meret Grob ist es sehr wichtig, dass sich jungen Menschen politisch einbringen. 

Über ihrer Motivation zu ihrem politischen Engagement sagt sie: «Ich will verändern, mitdiskutieren und eine aktive Rolle in der Politik spielen. Es ist unglaublich wichtig aktiv zu sein, Meinungen zu bilden, diese zu revidieren und zu diskutieren.»

Timo Räbsamen meint zu seinen vorrangigen politischen Anliegen: «Wil muss endlich vorwärts machen im Kampf gegen die Klimakrise. Ebenfalls muss unsere Stadt wieder lebenswerter werden und Kultur und Freiräume für junge Menschen stärker fördern.»

Politische Positionen

Was glaubt der Juso-Vertreter Räbsamen, das er als Jungpolitiker ins Wiler Stadtparlament einbringen kann? «Sicher eine neue Perspektive, wenn ich mich im Parlament umschaue sehe ich definitiv zu viele Menschen, die meine Grosseltern sein könnten. Aber vor allem bin ich wohl nicht nur eine junge Person, sondern auch die linkste. Dort sehe ich meine Aufgabe, um dem Stadtrat aber auch der SP-Fraktion auf die Finger zu schauen.»

Angesprochen auf seine Motivation für sein politisches Engagement meint er: «Im Wiler Parlament überwinden wir zwar nicht Kapitalismus, aber ich habe die Chance, eine radikal linke Position in die parlamentarische Debatte zu bringen.»

Interessen der Jugend

Dominik Egli will speziell die Anliegen der Jugend und jungen Erwachsenen ins Parlament einbringen. Er betont: «Für Anliegen seitens Jugendparlament wäre ich für Gespräche mit Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentarier jederzeit bereit.» Es sei ihm jedoch wichtig, «dass ich für die gesamte Bevölkerung von Wil, Anliegen und Ideen in das Parlament einbringen kann und freue mich auf die Gespräche mit der Wiler Bevölkerung.»

Junge sollen mitgestalten

Für die Junge Grüne Meret Grob ist es wichtig, dass sich junge Menschen für Ihre Zukunft einsetzen und diese auch mitgestalten. «Um dies zu erreichen ist es wichtig, dass ihnen zugehört wird, sie ernst genommen werden und andere Ideen und Möglichkeiten mit in den Entscheidungsprozess einbezogen werden.» Die Abgeordnete betont: «Ich freue mich sehr, dass in Wil ein Jugendparlament gegründet wurde und so die Mitsprache der jüngeren Generation aktiv gepflegt wird.»

Frühes Interesse an Politik

SVP-Vertreter Egli sagt über seine Motivation zum politischen Engagement: «Schon seit der Primarschule setze ich mich mit der Politik auseinander und ich diskutiere sehr gerne über alle möglichen Themen. Mit der Teilnahme an mehreren nationalen Jugendsessionen und als ehemaliger Präsident des Schülerrates in Bronschhofen durfte ich bereits Erfahrungen in diesen Prozessen sammeln. Nun im Parlament von Wil zu sein und die Zukunft von Wil mitzugestalten, erfüllt mich mit Stolz.»