Das Betreuungs- und Pflegezentrum Wolfgang in Oberuzwil beherbergt rund 50 Personen. 38 liessen sich für eine Teilnahme am Postenlauf begeistern. Dazu kamen sechs Personen von den Alterswohnungen im Augarten. Nach dem Mittagessen wurden sie mit Startnummern ausgerüstet, bekamen eine Zwischenverpflegung und warteten mehr oder weniger nervös auf die Startzeit.

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Die Dreiergruppe 8 ist startbereit. Heimleiter Patrick Schätti schickt sie mit einer Schweizerfahne auf den Postenlauf. Start und Ziel befinden sich beim Heim.

Hilfsbereite Zivilschutz-Betreuer

Die 20 Mitglieder des Zivilschutz-Betreuungsteams hatten am Vortag einen Kurs unter der Leitung von Praxedis Schär, Formationschefin Betreuung, absolviert. Das Betreuungsteam muss Unterstützung im Gesundheitswesen leisten und Obdachlose betreuen. Diesmal ging es um den Umgang mit alten Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt oder im Rollstuhl sind.

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Alle Gruppen waren mit Helfern unterwegs.

Das Betreuungs- und Pflegezentrum Wolfgang wollte einen Beitrag zur Bewegungswoche im Rahmen des Gemeinde-Duells leisten. Für die Durchführung eines Postenlaufes aber wurden Hilfskräfte benötigt. Deshalb kam die Anfrage des Zivilschutzes wie gerufen. Die Betreuer des Zivilschutzes waren ihrerseits froh, einen nützlichen Einsatz leisten zu können. Sie entledigten sich ihrer Aufgabe mit Einfühlungsvermögen und sichtlicher Freude.

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Aus dem Dorfbrunnen mussten Plastikentlein gefischt werden. An der Unterseite war je eine Zahl angebracht. Die Zahlen an den gefischten Entlein ergaben eine mehr oder weniger grosse Summe.

Originelle, anspruchsvolle Aufgaben

Was die Laufleistung rund um den Dorfkern betraf, war sie zum Teil natürlich von den Zivilschützern grösser als von den Senioren. Eine beachtliche Zahl musste den Kurs im Rollstuhl bewältigen.

An den acht Posten aber waren alle gefordert. Am ersten Posten mussten Flaschen mit einem Wasserstrahl zu Fall gebracht werden. Am zweiten Posten galt es, Fehler auf Bildern zu entdecken. Es folgten ein Posten mit einer Schätzfrage und einer mit einer Tast-Box. Im Dorfbrunnen mussten Plastikentlein gefischt werden. Am Posten 6 war eine Frucht zu erraten, welche dann im Volg geholt werden musste. Das richtig gelöste Labyrinth beim Posten 7 führte in die Metzgerei Willi, und beim Posten 8 gab es eine Mohrenkopfschleuder.

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Fritz Rufer, Zugführer im Betreuungsteam, gibt eine Zwischenverpflegung ab.

Die letzten drei Posten bereiteten das anschliessende Zvieri vor. Die Wurst wurde gegrillt und die Früchte ergaben einen Fruchtsalat. Anschliessend gab es eine Rangverkündigung. Im Rahmen der Bewegungswoche aber ist Mitmachen wichtig – und in Bewegung bleiben wünschenswert.