Macher sehen in der Digitalisierung unzählige Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen, die in rasanter Geschwindigkeit bisherige Modelle ablösen und dem Wohl der Menschheit dienen sollen. SkeptikerInnen sehen darin ein neues Gespenst, das umgeht und Jobs vernichtet. Unzählige Apps ermöglichen uns via Smartphone, Tablet und PC Dinge zu tun, die unser Leben wesentlich vereinfachen sollen. Aber zu welchem Preis? Neue Technologien werden in der Kunst gezielt im analogen Kontext eingesetzt. Die interaktiven Kunstwerke – und die Begegnung des Publikums mit den anwesenden KünstlerInnen - sollen zum Dialog anregen.

Unterschiedlichste Werke aus der vielfältigen Schweizer Kunstlandschaft werden am «Digalog Art Festival» in der Lokremise Wil erlebbar gemacht. Durch Installationen und interaktive Kunstwerke entsteht ein Dialog, der nicht nur Kopf, sondern vor allem Herz und Seele anspricht, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung. Die Menschen sollen für ein „Digital und Analog“ anstelle eines „Digital oder Analog“ sensibilisiert werden. Dies ganz unter dem Motto: «Digalog – digital und analog im Dialog».

Künstler mit internationaler Ausstellungs-Erfahrung

Anlässlich eines Podiumsgesprächs treffen digitale Befürworter und analoge Gegnerinnen, Kunstschaffende und Publikum aufeinander. Als Schnittstelle im Übergang von der industriellen zur digitalen Welt schafft die Lokremise Wil mit ihrer Architektur den passenden Rahmen für das «Digalog Art Festival».

Folgende 16 Kunstschaffende mit internationaler Ausstellungs-Erfahrung sind bei diesem speziellen Festival dabei: Andy Guhl, Camille Scherrer, Daniel Imboden, Eva Borner & Hans Peter Gutjahr, Flo Kaufmann, Gysin- Vanetti, Jonathan Owadja, St. Gallen & Marie Malou, Livia Müller, Peter Aerschmann, Stefan Rohner, Wieslaw Pipczynski & Regula Küffer und Yoan Mudry. (pd)

Das Festival findet zwischen dem 29. und dem 31. März in der Lokremise Wil statt.