Er sei selber schon seit vielen Jahren ein angefressener Biker, kein Wunder, fühlt sich Gemeinderat Josef «Jose» Schönenberger in seinem Element, als er am Samstag als Speaker ein Radler nach dem anderen auf den Parcours schickt. Für die Sicherheit, Zeitmessung und alles Drum und Dran, sorgen sich derweil Freunde und Bekannte. Auch Zuschauer finden sich ein und feuern die Teilnehmer an diesem Familienspass an, einige schutzsuchend unter dem Sonnenschirm. Denn die Sonne brennt gnadenlos und auch wenn das Thermometer zur Mittagszeit noch keine 20 Grad Celsius anzeigt, es ist heiss. «In drei Kategorien haben wir die diesjährigen Teilnehmer aufgeteilt. Von der ersten bis zu dritten Klasse, von der vierten bis zur sechsten Klasse, sowie die Oberstufenschüler zusammen mit den Erwachsenen», sagt Jose Schönenberger erklärend. Zwischen den einzelnen Wettbewerben sorgen Promibiker für staunende Augen, unglaublich, was mit einem Fahrrad alles möglich ist, denken sich dabei wohl viele.


Spass an der Bewegung fördern

Warum soll sich dieser gemütlich-spassige Anlass aber überhaupt in der Gemeinde etablieren? Dafür gibt es mehrere Antworten. Für Jose Schönenberger steht eines im Mittelpunkt. «Wir wollen jung und alt mobilisieren, sich mehr an der frischen Luft und natürlich auf einem Bike, Velo oder Trottinett zu bewegen. Dass dies grossen Spass machen kann beweist die Tatsache, dass insbesondere viele junge Teilnehmer bis zu 50-mal den kleinen Parcours absolvieren.» Der grosse Parcours hat es derweil in sich. Steilwandkurven, Wellengang, Wippbretter, oder Hindernisse aller Art, sorgen für spannende Momente. Jose Schönenberger ist die treibende Kraft dieses Anlasses, nachdem im vergangenen Jahr die Premiere stattgefunden hat. «Aber ohne den Landbesitzer, die Firma Vetter, oder den fleissigen und freiwilligen Helfern wäre die Durchführung in diesem Rahmen nicht möglich», sagt er. Dass die Absolvierung dieses Parcours einen Heidenspass macht bestätigen Mutter und Sohn aus Weingarten. Während Kelvin Fürst (13) vom Start weg Vollgas gibt, setzt Mutter Sandra zu Beginn noch etwas mehr auf Sicherheit. «Mama war dann aber doch noch ein bisschen schneller als ich, aber das ist nicht schlimm, es hat grossen Spass gemacht», sagt Kelvin.