Im Jahr 2018 wurden bei der Psychiatrie St.Gallen Nord (PSGN) in Wil, St.Gallen, Rorschach und Wattwil rund 8500 psychisch belastete Menschen ambulant, tagesklinisch, stationär oder mobil behandelt. Die Nachfrage nach psychiatrischen Behandlungen ist ungebrochen hoch. Dank des grossen Einsatzes der Mitarbeitenden hat die Psychiatrie St.Gallen Nord als kantonale Institution erneut ihren Auftrag erfüllt, die Lebensqualität und psychische Gesundheit der Patienten zu verbessern», meldet CEO ad interim Urs Burgstaller.

Entsprechend dem Trend hin zu mehr ambulanten Behandlungen, erweiterte die PSGN ihre ambulanten alters- und neuropsychiatrischen wie auch gynäkopsychiatrischen Angebote in St.Gallen. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Bettenbelegung bei hohen 98,9%. Das 2018 eingeführte Tarifsystem TARPSY bewirke dass die Leistungen unter Berücksichtigung des Schweregrads der Erkrankungen entschädigt werden.

Neuer CEO ab Juni

Bedeutungsvoll war im Jahr 2018 auch der Weggang von CEO Markus Merz. Seit September 2018 leitet Urs Burgstaller als CEO ad interim die Geschicke der PSGN. Der neue CEO Niklaus Baumgartner aus Wil, wird am 3. Juni seine Stelle bei der Psychiatrie St.Gallen Nord antreten.

Über einen Beinbruch ist nach wie vor einfacher zu sprechen, als über eine Depression, ein Burn-out oder eine Psychose. Man fördere ganz bewusst den Dialog, um weiter die Psychiatrie zu entstigmatisieren und mit Tabus zu brechen, so Burgstaller. Die PSGN war im Jahr 2018 in der Öffentlichkeit aktiv und präsent, mit Referaten, bei öffentlichen Veranstaltungen, etc.