Der Anlass stiess auf grosses Interesse und konnte aus Kapazitätsgründen nicht am üblichen Standort im Raiffeisen-Clubraum stattfinden. Mit dem Saal Dorothea im katholischen Pfarreiheim Niederuzwil wurde aber eine praktische Alternative in nächster Nähe gefunden. Nach einem ersten Kaffee begrüsste Bankleiter Aldo Kopp die Gäste und wies anfangs auf den Wandel im Bankgeschäft hin. Er erwähnte unter anderem den geplanten Umbau der vier Standorte in Beraterbanken. Nur so könne auch in Zukunft den Bedürfnissen der Kunden Rechnung getragen werden.

Viele von Cyber-Kriminalität betroffen

Andreas Baer, ein Zahlungsverkehr-Experte von Raiffeisen Schweiz, erläuterte daraufhin die Funktionsweise und Vorteile der neuen QR-Rechnung. Diese kann ab dem Sommer 2020 verwendet werden und ersetzt innert zwei Jahren die roten und orangen Einzahlungsscheine. Damit werden sämtliche relevante Daten wie Sender, Empfänger, IBAN-Nummer und Betrag in einen Code eingepackt. Durch diese Neuerung liessen sich Fehlerquellen durch manuelle Erfassung zukünftig ausschliessen. Der Experte legte den anwesenden Gästen ans Herz, sich auf den Wandel frühzeitig vorzubereiten.

Im zweiten Teil seines Referates sensibilisierte er die Gäste auf die Cyber-Kriminalität. Zwei Drittel der Ostschweizer Unternehmen seien bereits mit solchen Angriffen konfrontiert gewesen. Ein beachtlicher Teil davon verzeichnete daraufhin auch einen Schaden. Er legte den Teilnehmenden nahe, Web-Aktionen kritisch zu hinterfragen und die benötigte Software immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dies sei unabdingbar, auch wenn diese Tätigkeiten Zeit und unter Umständen auch Geld kosteten. (pd/red)