Erwachsene und Kinder aller Herren Länder
Es ist erfreulich zu sehen, dass das Interesse des Quartiertreffs gross ist. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus aller Herren Länder, die im Lindenhof-Quartiert daheim sind treffen sich zu dieser Feier. Bei der Eröffnungsrede von Koordinator Dominique Tschannen erfährt man, dass die Räumlichkeiten und der grosse Garten mit Leben erfüllt werden sollen. Vom Kaffeekränzchen über Vorträge und Kurse bis hin zu Spielnachmittagen soll alles möglich werden. Auch für künstlerisch begabte Personen werden die Räumlichkeiten zeitweise für Ausstellungen angeboten. So kann es durchaus sein, dass die Bilder die aktuell hängen, durch verschiedene Modelleisenbahnen oder Skulpturen aus Alteisen abgelöst werden. 

Dominique Tschannen sieht sich nur als Koodinator aller Vorhaben, Ideen und Ausführung sollen von den Quartierbewohnern selber kommen. In der Anfangsphase des Quartiertreffs steht Tschannen selbstverständlich jederzeit für Hilfeleistungen aber auch Ideen zur Verfügung. Die Aufgabe, die er mit einem 50 %-Pensum belegt, erfüllt ihn mit grosser Freude. Auch die relativ kurze Zeit von seiner Anstellung bis zum heutigen Tag, nur gerade sieben Wochen, hätten ihn gefordert. Aber der Eröffnungstag, mit soviel Publikum entschädige ihn für den grossen Einsatz.  

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Christian Tröhler, Präsident LihoV (3.von rechts) während seiner Eröffnungsrede, Susanne Hartmann, Stadtpräsidentin Wil (mitte) und der neue Koordinator Dominique Tschannen (rechts) 

Dem Restaurant-Sterben entgegenwirken
Christian Tröhler, der Präsident des LihoV begrüsst die Eröffnung dieses Treffs sehr. Denn in der Zeit des Restaurant-Sterbens sei es nicht leicht, geeignete Lokale zu finden für kleinere Veranstaltungen. Er sieht den Treff auch nicht als Konkurrenz zu anderen Institutionen sondern als Ergänzung. Susanne Hartmann, Wiler Stadtpräsidentin, ist ebenfalls an der Eröffnungsfeier mit dabei, denn die Stadt Wil hat das Gebäude von der Evangelischen Kirchgemeinde gemietet. Dieses Haus ist ein Glücksfall für das Quartier und wenn das Konzept erfolgreich ist, könnte man das «gelebte Integration» nennen.