Dies erklärte der Präsident des Quartierverein Bronschhofen, Kurt Hollenstein, am Freitagabend im Rahmen der Neujahrsbegrüssung des Vereins, welche im Freien beim Unterstand auf der Höhe der Würe abgehalten wurde. Bei Pizza, Punsch und Glühwein konnte er rund 30 Personen begrüssen, darunter auch die ehemalige Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann.

Susanne Hartmann: «Schöne Tradition»

Die ehemalige Wiler Stadtpräsidentin und heutige Chefin des Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen erklärte, sehr gerne der Einladung gefolgt zu sein. «Für mich ist das so eine Art schöne Tradition, die ich gerne weiterführe und nicht missen möchte. Eigentlich hätte ich einen anderen Termin gehabt, doch der wurde abgesagt, so dass ich mich spontan dazu entschieden habe, zu kommen», so Hartmann. Kurt Hollenstein wiederum freute sich über «alle, die sich von Corona nicht so geängstigt haben, dass sie heute trotzdem gekommen sind». Gerne hätte er mehr als die Gekommenen begrüsst, aber «es scheint so, dass sich viele Leute erst wieder daran gewöhnen müssen, mit anderen etwas zu unternehmen, die nicht zwangsläufig alle zum engsten Familien- oder Freundeskreis gehören», mutmasste Hollenstein.


Quartierfest nach den Sommerferien?

Das Jahr 2021 sei für alle Menschen, aber auch für den Quartierverein Bronschhofen «ziemlich hart gewesen», denn viele geplante Anlässe, wie zum Beispiel die Neujahrsbegrüssung und die Hauptversammlung habe man ganz absagen müssen; lediglich die gutbesuchte Herbstwanderung konnte stattfinden. Es sei nun aber «an der Zeit, dass sich das wieder ändert», so Hollenstein. Man habe sich schon im Vorstand des Quartiervereins Bronschhofen erste Gedanken darüber gemacht, wie man in diesem Jahr bei einem guten Pandemieverlauf wieder Leben ins Dorf bringen könne. «Wir hatten bereits erste Gespräche darüber, ob wir in diesem Jahr nach den Sommerferien vielleicht wieder ein Quartierfest durchführen könnten. Es ist zwar noch nichts spruchreif, aber ein lohnendes Ziel wäre es für mich auf jeden Fall», erklärte Hollenstein, der betonte, auch für weitere und Vorschläge offen zu sein. «Wenn es die Pandemie und unsere Ressourcen erlauben, sind wir gerne dazu bereit, uns gute Ideen anzuhören», so Hollenstein.