Aufgrund des Versammlungsverbotes im Zusammenhang mit dem Coronavirus entschied der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil, die per Ende März angesetzte Generalversammlung abzusagen und eine schriftliche Abstimmung durchzuführen. Sämtliche Mitglieder der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil konnten ihre Stimmen bis zum Freitag, 15. Mai, schriftlich abzugeben. «Allen Anträgen des Verwaltungsrates wurde zugestimmt», teilt die Bank in einem Pressecommuniqué mit. So wurden die Bilanz und die Erfolgsrechnung, die Verzinsung der Anteilscheine zu 2.5 Prozent und die Entlastung der Organe mit einem Mehr gutgeheissen.

«Ebenso wurde die beantragte Statutenänderung mit knapp 85 Prozent der Stimmen angenommen», heisst es weiter. Erforderlich sei ein qualifiziertes Mehr von 2/3 der abgegebenen Stimmen gewesen. Die Änderungen beinhalten sowohl die Aufnahme einer Präambel in die Statuten, als auch Bestimmungen bezüglich der Wahl des Vertreters der Raiffeisenbank bei der Generalversammlung von Raiffeisen Schweiz, die Verankerung des Antrags- und Traktandierungsrechts sowie die Möglichkeit von Blankoausleihungen.

Nächste Generalversammlung: März 2021

Die Auszählung der Stimmen erfolgte am 22. Mai unter Beizug von zwei externen Stimmenzählern, die zugleich Mitglied sind. Der Verwaltungsrat bestätigte in der Folge das Resultat an einer speziell anberaumten Sitzung. 818 Genossenschafter nutzten die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. «Die Stimmbeteiligung war somit um einiges höher als an einer ordentlichen Generalversammlung», informiert die Bank. Dies unterstreiche, dass die Mitglieder auch in dieser Zeit am Geschäftsgang der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil interessiert seien. Nun freuen sich die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil, im kommenden Jahr – genauer gesagt am Freitag, 26. März 2021 – wieder eine traditionelle Generalversammlung im Oberstufenzentrum Sproochbrugg in Zuckenriet durchzuführen. (pd)

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GV der Raiffeisenbank findet schriftlich statt (09.04.):

Die aktuelle Lage rund um das Coronavirus beeinflusst das öffentliche Leben stark. Auch die sonst alljährlich stattfindende Generalversammlung der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil ist betroffen. Bereits am 6. März hat der Verwaltungsrat daher beschlossen, die Generalversammlung zum Schutz aller Teilnehmenden zu verschieben. Inzwischen hat der Bundesrat in einer Verordnung erlassen, dass im Fall der Raiffeisenbanken die Genossenschafter ihre Rechte auch auf schriftlichem Weg ausüben können. Dies kann ungeachtet der bestehenden Statuten erfolgen.

Der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Niederhelfenschwil hat anlässlich einer ausserordentlich einberufenen Telefonkonferenz beschlossen, von der Möglichkeit einer schriftlichen Stimmabgabe Gebrauch zu machen. Somit findet keine Generalversammlung mit physischer Präsenz statt. Die Abstimmungsunterlagen werden jedem Mitglied voraussichtlich Ende April per Post zugestellt. (pd/red)