Am Weissen Sonntag feierten in der österlichgeschmückten St.Johanneskirche zwölf Mädchen und sieben Knaben das Fest der ersten Heiligen Kommunion. Der feierliche Gottesdienst mit Kaplan Karl Wenzinger und Diakon Primo Grelli wurde von den Erstkommunikanten mitgestaltet.
Diakon Primo Grelli hatte die Erstkommunikanten zusammen mit den gleichaltrigen Kameraden der Nachbarpfarrei Lenggenwil und den Eltern vorbereitet. Den Festgottesdienst zelebrierte Kaplan Karl Wenzinger, unterstützt von Primo Grelli. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Organistin Antonia Widmer und Martin Asmacher mit einem „Corno da Caccia“ und einer Trompete.

Abwechselnd trugen während dem Gottesdienst auch verschiedene Erstkommunikantinnen und Kommunikanten mit musikalischen Darbietungen zur Festlichkeit bei. Die Gottesdienstteilnehmenden verdankten ihre Auftritte jeweils mit Applaus. Die strahlende Frühlingssonne zeigte sich beim feierlichen Einzug nicht nur am blauen Himmel, sondern auch in den Herzen der Erstkommunikanten.

Feierlicher Einzug
Am Weissen Sonntag war auch für die neunzehn Erstkommunikanten der Pfarrei Niederhelfenschwil die lange Vorbereitungszeit zu Ende. Die Kinder freuten sich riesig, dass sie zum ersten Mal die Heilige Kommunion in Gemeinschaft mit ihren Angehörigen und der ganzen Pfarrgemeinde empfangen durften. Als Thema wählte Primo Grelli für die denkwürdige Feier „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“.

Am frühen Sonntagvormittag versammelten sich bei herrlichem Wetter die erwartungsvollen Erstkommunikanten der Johannespfarrei Niederhelfenschwil, zu der auch die Katholiken von Zuckenriet gehören, beim Mehrzweckgebäude. Die einheimische Musikgesellschaft unter der Leitung von Marcel Eggler begleitete mit würdevollen Klängen den Einzug zur Kirche. Auch beim Auszug und zum Apéro auf dem Schulhausplatz erfreute der Musikverein mit seinen Melodien die Festgemeinde.

Miteinander feiern
Primo Grelli sagte in seiner Begrüssung: „Heute dürft ihr Erstkommunikanten die Begegnung mit Jesus Christus in tiefer Gemeinschaft mit euren Angehörigen und den Gottesdiensteilnehmenden feiern“.

Einzelne Kinder trugen die Fürbitten oder ihre Gedanken vor, andere spielten auf verschiedenen Instrumenten zur Freude der Erwachsenen. In seiner Predigt sprach Primo Grelli die Gemeinschaft im christlichen Glauben an, wie sie im Evangelium vom Weinstock mit den Reben bildlich dargestellt wurde.

„Jesus sagt zu uns allen, heute aber besonders zu euch Erstkommunikanten, miteinander als Freunde auf den Weg zu gehen. Jesus ist unser bester Freund, bleibt immer mit ihm in Verbindung“, ermunterte er die Zuhörenden. In einer Freundschaft gebe es Höhen und Tiefen, auch Streit und Versöhnung. Dabei sei die Kommunikation wichtig, so zum Beispiel im Verhältnis mit Jesus das Gebet.

Gemeinschaft pflegen
Das gemeinsame Vaterunser beteten die Kinder zusammen mit dem ganzen Volk. Der Friedensgruss war ein weiteres Zeichen der Gemeinschaft im christlichen Glauben. Der erstmalige Empfang der Heiligen Kommunion vor den mitfeiernden Angehörigen erfüllte die Mädchen und Knaben mit Freude und Stolz.

Jedes Erstkommunionkind erhielt als Andenken ein schönes Kreuz, das vom ihren Eltern gestaltet wurde. Gemeinschaft wurde im Anschluss an die kirchliche Feier auch auf dem Pausenplatz des Primarschulhauses bei einem von der Kirchgemeinde offerierten Apéro gepflegt, der vom Pfarreirat organisiert wurde. Die Musikgesellschaft umrahmte ihn mit einem Ständchen.