Als Honorar erhielt der Berater Ruedi Wehrle für den immensen Arbeitsaufwand 7'000 Franken (Kostendach), die Mitglieder der Findungskommission arbeiteten unentgeltlich, wie es in der entsprechenden Mitteilung heisst. Inklusive Inserate, Accounts- und Portalschaltungen habe die Gemeinde 25'000 Franken gesprochen. Dass die Findungskommission als Ganzes neutral und unabhängig sein sollte, findet auch die Findungskommission. 

«Der Berater war für den Prozess und das Sekretariat verantwortlich, er hatte kein Stimmrecht, und die Findungskommission hat unbeeinflusst entschieden», heisst es weiter. So bezeichnen auch die beiden parteiungebundenen Mitglieder die Arbeitsweise in der Findungskommission als professionell und an der Sache orientiert. 

Abgemacht wurde, dass sich die Mitglieder der Findungskommission nicht mit ihrem Namen für Wahlwerbung zur Verfügung stellen. «Die Findungskommission betrachtet das Engagement einzelner Mitglieder als unglücklich, hat indes nicht die Befugnis, ihnen die politischen Rechte als Sirnacher Stimmbürger einzuschränken», teilt die Findungskommission mit.