Viele Gemeinden haben ihre 1.-August-Feiern abgesagt, um grosse Menschenansammlungen und dadurch eine Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Doch auch private Feiern bergen die Gefahr, zu Infektionsherden zu werden. «So zeigen die Daten aus dem Contact Tracing, dass sich rund ein Drittel aller gemeldeten Fälle im privaten Umfeld angesteckt hat», teilt die Kommunikationsabteilung der Staatskanzlei des Kantons St. Gallen mit. Deswegen appellieren die Behörden an die St.Galler Bevölkerung, sich auch im privaten Kreis an die Hygieneregeln zu halten: «Abstand halten und wo dies nicht möglich ist, eine Maske tragen und regelmässig die Hände waschen.» Wer sich krank fühle, solle sich nicht unter die Leute mischen.

Nach Angaben der Staatskanzlei ist es wichtig, dass die Bevölkerung überall vorsichtig mit Feuern und Feuerwerkskörpern umzugeht. «Zurzeit herrscht im Kanton eine mässige Waldbrandgefahr», so die Staatskanzlei. Das Forstamt St.Gallen empfehle, Feuer nur in bebauten Feuerstellen zu entfachen. Die Feuer müssen vor dem Verlassen vollständig gelöscht werden «Auf das Steigenlassen von Himmelskörpern ist zu verzichten», führt die Staatskanzlei weiter aus. 

Auch der Sicherheitsverbund Region Wil bittet um grosse Vorsicht im Umgang mit Feuer und Raucherwaren. «Denn derzeit herrscht mässige Waldbrandgefahr», teilt die Stadt Wil in einer Medienmitteilung mit. Das bedeutet: Die Böden, die Streu und der Oberboden seien teils stark ausgetrocknet. Die vereinzelten und örtlichen Gewitter bringen nur wenig Entschärfung der Situation. So wird der Bevölkerung empfohlen besonders vorsichtig und aufmerksam im Umgang mit Feuerwerk zu sein. (pd)