In einem eng gespickten Kalender treffen die Ostschweizer am Mittwochabend auf eines der stärksten Teams der Rückrunde. Nach einer durchwachsenen Hinrunde sind die Ländle Kicker im zweiten Halbjahr richtig durchgestartet. Aber Achtung, selbige gilt für den FC Wil. Vaduz gegen Wil, tabellarisch kein Spitzenspiel, sportlich derzeit aber bestimmt. Beide Teams haben eine Rückrunde gespielt, welche klar unter ihren Möglichkeiten lag. Genau so sind aber beide in der Rückrunde auferstanden und eilen von Punktgewinn zu Punktgewinn. Damit sind die Vaduzer auf den zweiten Rang und die Wiler auf den sechsten Rang vorgerrückt.

In den ersten drei Direktduellen vielen nur lediglich drei Tore zwischen diesen beiden Teams. Gut möglich, dass diesen Mittwoch selbige Anzahl in nur 90 Minuten fallen wird. Beide Teams treten in der Rückrunde, vor allem in der Offensive, deutlich effizienter auf. Vor allem sind aber die Wiler nicht dafür bekannt, gegen die Schwergewichte der Liga auf die Defensive zu setzen.

Erster Vollerfolg im Direktduell

Im Liechtensteinischen Nationalstadion streben die Wiler den ersten Sieg über die Vaduzer in dieser Spielzeit an. Einfach wird dieses Unterfangen mit Sicherheit nicht, es scheint aber auch nicht unmöglich zu sein. Das Team von Konrad Fünfstück bringt eine enorme Qualität in der Spieleröffnung mit. Sowohl Basil Stillhart, als auch Nick von Niederhäusern, verfügen über äusserst gute Fähigkeiten in der Angriffsauslösung.

Es wird wichtig sein, aus einer geordneten Defensive heraus den Ball schnell nach vorne zu spielen. Über hohe Bälle wird man da aber kaum Erfolg haben. Dafür sind die Liechtensteiner mit ihren zweikampf- und kopfballstarken Defensivleuten zu gut aufgestellt. Vor allem die Aussenbahn der Äbtestädter wird gefordert sein um die Vaduzer Abwehr über das Tempo in Bedrängnis zu bringen.

Das Ziel vor Augen

Der sechste Tabellenplatz ist für die Wiler noch alles andere als gesichert. Das Schlussprogramm hat es mit Vaduz (A), Aarau (A), Servette (H) und Xamax (A) absolut als in sich. Um den aktuell, gemessen am Saisonverlauf, hervorragenden Tabellenplatz zu sichern wird es einige Punkte brauchen. Einen ersten Schritt möchten die Ostschweizer am Mittwochabend machen.

Trainer Konrad Fünfstück muss dabei nur auf den gesperrten Granit Lekaj und den verletzten Andelko Savic verzichten. Auf Seiten der Gastgeber fehlen mit Nicolas Jüllich, Thomas Konrad, Yones Felfel und Manuel Mikus gleich vier Akteure. Geleitet wird die Partie vom Tessiner Luca Gut. Anpfiff ist um 20:00 Uhr im Vaduzer Rheinpark Stadion.

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