Die Abstimmung über das Gesetz zur Alters- und Hinterlassenenversicherung hat offenbar Personen, die sich bereits im Pensionsalter oder kurz davor befinden, gleichermassen wie die Bevölkerung im erwerbsaktiven Alter mobilisiert. Personen zwischen 60 und 80 Jahren weisen nach wie vor die höchste Stimmbeteiligung auf. Zwischen den Geschlechtern waren die Unterschiede in der Stimmbeteiligung eher klein. 

Am deutlichsten, wenn auch gering, ist der Frauenvorsprung am 25.September in Schmerikon und St.Gallen mit mehr als zwei Prozentpunkten. Die Abstimmung über das Gesetz zur Alters- und Hinterlassenenversicherung hat offenbar Männer wie Frauen in vergleichbarem Umfang mobilisiert und die Ankündigung, das Rentenalter der Frauen um ein Jahr zu erhöhen, keine überdeutliche Beteiligung der Frauen hervorgerufen. In sieben der neun Gemeinden lag die Stimmbeteiligung am 25. September bei den Frauen leicht höher als bei den Männern.