Wie überall ist es immer noch so, dass man sich für Gottesdienste anmelden muss, Schutzkonzepte sind einzuhalten. Wir sind vom «normalen» Leben noch weit entfernt. Trotzdem oder genau deswegen haben Pfarrer Markus Lohner und Seelsorgerin Sabine Leutenegger diesen Familiengottesdienst unter das Thema «Wähle das Leben» gestellt. Das heisst nicht nur, dass ich mein Leben wähle, sondern alle Geschöpfe unserer Erde sollen und wollen leben: Pflanzen und Tiere, Menschen rund um den Erdball. Dafür braucht es in der gegenwärtigen Situation eine aktive Entscheidung für das Leben. «Wähle das Leben!» hat Moses gemeint als er seinem Volk sagt: «Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen»; Nachkommen heisst für die Zukunft verantwortlich sein.


Ganz modern: Suppe to-go

Während des Gottesdienstes werden die Kinder im Pfarreiheim mit Bastelarbeiten beschäftigt. Diese Arbeiten werden mit Stolz den Eltern präsentiert. Die Suppe wird im Anschluss an den Gottesdienst vor dem Pfarreiheim ausgeschenkt. Also «Suppe-to-go» oder «Take-Away» neudeutsch ausgedrückt. Maria Stillhart hat die fleischlose, aber leckere Fastensuppe im Pfarreiheim zubereitet. Dem Angebot wird rege zugesprochen. Einige haben sogar ihre eigenen Gefässe mitgebracht. Kurze Zeit später sind keine Leute mehr auf dem Kirchplatz zu sehen. Es ist bitterkalt, für ein Gespräch ist es definitiv zu ungemütlich. Sabine Leutenegger, Markus Lohner und das übrige Team ist aber sehr zufrieden mit dem «etwas anderen Suppentag».

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Kinder präsentieren im Gottesdienst ihr selbstgemaltes Plakat zum Thema.