Das Motto für die Feier heisst, wie für den Maturaball, Casino Royale.
117 Maturae und Maturi haben sich den den Prüfungen gestellt und alle haben bestanden.
Bei schönstem Sommerwetter finden sich die Maturanden mit ihren Familien und freunden im Stadtsaal Wil ein. Alle sind festlich gekleidet. Die meisten jungen Damen erscheinen in langer Robe oder im kleinen Schwarzen. Die Herren trotz Wärme mehrheitlich im Anzug.

Benjamin Pelzmann, ehemaliger Kantischüler hält die Ansprache
Rektorin Doris Dietler Schuppli begrüsst die Anwesenden Maturanden, Familienmitglieder, Gäste aus Politik und Wirtschaft. Das Beste vorab; alle Maturanden haben bestanden. Doris Dietler Schuppli setzt das Motto Casino Royale in einer frischen kurzen Rede um. Sie wünscht den jungen Leuten dieselben Eigenschaften, die auch James Bond an den Tag legt; Kraft, Selbstbewusstsein, Wagemut aber auch Selbstironie und dass sie alle, wie auch das Filmidol, ihr Leben bewusst geniessen werden.
Die Ansprache hält nicht wie üblich ein Vertreter aus Politik oder Wirtschaft, nein, die Rektorin kündigt einen ehemaligen Kantischüler an. Nämlich Benjamin Pelzmann, einen Geschichten schreibenden, poetry-slammenden, hobbykochenden Deutschlehrer. Pelzmanns Ansprache ist denn auch wie „aus der Seele der Kantischüler“ geschrieben. Humoristisch zeigt er den Maturanden verschiedene Perspektiven ihres Lebens auf. Beginnend in der Kantonsschule wo die Schüler jegliche Art von „Allgemeinwissen“ in sich hineinstopfen, weitere Ausbildung an dem für die Schweiz so typischen Sammelsurium an Möglichkeiten wie Unis oder Hochschulen.

Wolfgang Amadeus Mozart und Cat Stevens begleiten die Feier musikalisch
Die Feier eröffnen Michelle Dovin und Sarina Weber mit Gesag, begleitet von Fabienne Brunschwiler, Querflöte, mit einem Lied aus „La Clemenza di Tito“ von W.A. Mozart.
Später spielen Amelie Rüeggsegger und Noelle Stalder vierhändig den „1. Satz Allegro aus der Sonate für Klavier, KV 521 in C-dur“.
Den Musikalische Ausklang bestreiten Estelle Zahner, Rita Lanz, Dario Sutter und Elia Hvalic mit dem Song „Wild World“ von Cat Stevens.

Die vier Jahre Kanti sind wie ein vierstündiger Casinobesuch
Nikolina Tapic und Leonardo Da Riz, beide von der 4dW präsentieren einen kurzen Abriss über die letzten vier Jahre. Die erste Stunde resp. das erste Jahr sei so das abchecken des Casinos, die Eintrittsprüfung bestanden, Probezeit bestanden gilt es nun Fuss zu fassen und die Spielregeln einzuhalten. Das zweite Jahr findet am Blackjack-Tisch statt und geht dann für die dritte Periode langsam zum Roulette hinüber. Dort müsse man sich dann entscheiden worauf man setzt, in diesem Fall sind die Maturaarbeit und die Fächer der Vormatura gemeint. Sind die dann erfüllt, kann man sich entspannt an der Casino-Bar zurücklehnen.
Im vierten und letzten Teil, wenn man auch die Casinoleitung nicht mehr ernst nimmt, sitzt man am Spiel-Tisch plötzlich wieder ernsthaften Gegnern wie Deutsch, Französich, Mathe und Schwerpunktfach gegenüber. Eine kurze, intensive Pokerrunde steht bevor und dann hat man es geschafft.

Sustainability Award und Preisverleihung für die Klassen- und Jahrgangsbesten
Moderatorin der Feier, Prorektorin Milena Ferigutti-Calludrini begrüsst Markus Wagner von der Arbeitgebervereinigung Region Wil, der jährlich die Preise für die besten Maturaarbeiten
verleiht. Er findet es jedes Jahr spannend, wenn er die verschiedenen Arbeiten studiert und sich so einen Einblick ins Denken der Schüler bekommt. Hanspeter Hutter vom Kantiverein hat die schöne Pflicht die Klassenbesten und Jahrgangsbesten zu küren. Auch er gibt den Maturanden einen guten Rat mit ins neue Leben: „haben Sie den Mut und lösen sich von den Vorbildern die sie haben. Werden Sie selbständig und hinterlassen Sie ihre eigenen positiven Spuren.
Milena Ferigutti lädt zum Schluss alle ein, am Apéro auf dem Platz hinter dem Alleeschulhaus teilzunehmen und „mahnt“ ein letztes Mal die Maturanden: „Denkt daran der Maturaball beginnt pünktlich um 19.30 Uhr, und seien Sie bereit für ein neues Spiel; alors Messieurs, Dames faites vos jeux“.


Sustainability Award
1. Luca Meier
Der Hinterthurgauer hat sich zum Ziel gesetzt, den Bestand der gefährdeten Schleiereule zu retten.

2. Alisa Neira
Urban Gardening
Vom hippen Trend zur Selbstversorgung

3. Rita Lanz
Musikworkshop in Kathmandu – Musik verbindet

Klassenbeste
Rita Lanz, Note: 5.692, Klasse 4fGM Bildnerisches Gestalten
Sie ist auch die Jahrgangsbeste

Mürner Marcia, Note: 5.654, Klasse 4aSW Wirtschaft und Recht

Burtscher Markus, Note: 5.538, Klasse 4bW Schwerpunkt Spanisch

Da Riz Leonardo, Note: 5.308, Klasse 4dW Wirtschaft und Recht

Henz Laura, Note: 5.269, Klasse 4cW Wirtschaft und Recht

Gimmi Timo, Note: 5.269, Klasse 4dNP Physik und angewandte Mathematik