Er hütet es, als wäre es das Wichtigste in seinem Leben. Das Rezept für sein Bier-Fondue findet man nirgends, er behält es im Kopf und da bleibt es wohl auch die kommenden Jahrzehnte. An fast jeder, der vergangenen 13 Durchführungen des Riethof-Festes, wir haben versucht, etwas Licht in das geheimnisvolle Gut zu bringen, ohne eine winzige Chance. Vielleicht gelingt es uns, Peter Gantenbein, Inhaber und Geschäftsführer der Käserei Riethof, im kommenden Jahr und zur 15. Jubiläumsausgabe des Riethof-Festes, zu einer erklärenden Aussage zu bewegen.

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Nach dem Bierfondue, ein feines Riethöflerbier.

Die Organisation hielt dieses Jahr zum ersten Mal der Verein «Direktvermarkter Tannzapfenland», welcher seit rund drei Jahren besteht, inne. Zwei Mitglieder davon, Claude Rohner und Daniel Amrhein, freuten sich, dass auch in diesem Jahr, trotz unsicherer Wetterlage, derart viele Besucher gekommen sind. «Während mehreren Stunden war unser Festzelt bis auf den letzten Platz besetzt. Es zeigt, dass unsere Neuerungen wohl gut ankommen und daran wollen wir festhalten», sagen die beiden. So bleibt es spannend zu beobachten, wie sich das Riethof-Fest immer mehr zu einem unterhaltsamen und nicht mehr wegzudenkenden Dorffest entwickeln wird.

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Lange Zeit war das Festzelt, an der 14. Austragung des Riethof-Festes, bis auf den letzten Platz besetzt.

Mitintergiert wurde auch in diesem Jahr die Hinterthurgauer Zwei-Stundenfahrt, welche bereits zum 32. Mal stattgefunden hat. Zudem liessen sich die Kinder schminken, versuchten ihr Glück am Glücksrad, oder versuchten sich beim Kuhmelken. Nach zahlreichen grossen und erfolgreichen hinterthurgauer Festivitäten, wie etwa das Schwingfest in Balterswil, oder der Fischinger Gewerbeausstellung, zeigen auch die «kleineren» Anlässe, wie viel Potential in ihnen steckt; das Publikum dankte es in diesem Fall mit einem Grossaufmarsch.

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"En Guete"