Nach dem überzeugenden Abschluss der Feldmeisterschaft, wo sich das RiWi-NLA-Team souverän in der Barrage vor dem Abstieg gerettet hat, darf man gespannt sein, wie es nach dem langen Unterbruch mit den Hallenbedingungen umgehen kann. Die sechs beteiligten Teams spielen eine Doppelrunde. Im Anschluss machen die ersten vier den Meister unter sich aus, während das sechste und letzte absteigen muss. 

Nur schwer sind die Chancen der FG RiWi in diesem Feld einzuschätzen, denn die meisten Gegner haben sich personell verändert. Die Hinterthurgauer werden sich aber sicher nach hinten orientieren müssen. Trainer Simon Forrer erklärt auch: «Wir sind gut vorbereitet und werden alles versuchen, um den Ligaerhalt zu schaffen, fokussieren uns aber auf den Teamaufbau für eine starke Feldsaison im kommenden Sommer. An Motivation und Wille für mehr wird es uns aber sicher auch nicht fehlen.» Die meistgenannten Favoriten sind Diepoldsau und Elgg-Ettenhausen. RiWi wird sich bereits am Wochenende mit diesen duellieren müssen, hofft aber auf Punkte gegen Oberentfelden und Jona.

Änderungen im RiWi-Team

Captain Silvan Jung verlässt das RiWi-Team. Der Leistungsträger und Nationalspieler sucht bei Wigoltingen eine neue Herausforderung. Er ist überzeugt, dass die nachdrängenden jungen RiWi-Spieler fähig sind, ihn vollwertig zu ersetzen. Auch im Staff gab es einen Wechsel. Der langjährige Coach und Assistenztrainer Jürg Sprenger wird durch Philipp Jung ersetzt. Zusätzlich wurde mit dem Sportwissenschaftler und ehemaligen NLA-Faustballer Jonas Hess ein Athletik-Trainer mit ins Team geholt. Das Team ist fit und gesund und freut sich auf die ersten Ernstkämpfe.

Startrunde vorentscheidend 

Trainer Simon Forrer ist überzeugt, dass im Vorfeld gut gearbeitet wurde und RiWi zuversichtlich in die vier Wochenendpartien gehen kann. Bereits am Samstag um 11 Uhr finden im Aadorfer Löhracker die Partien gegen Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen statt. Die Gegner vom Sonntag um 12 Uhr in Widnau werden Jona und Diepoldsau sein. Da bei diesem Modus mit nur zehn Vorrundenspielen die Startrunde schon vorentscheidend sein kann, will RiWi die ersten Punkte sicherstellen. Eine schwierige, spannenden Ausgangslage, die den vollen Einsatz fordern wird.